Archiv für den Monat: Oktober 2007

Ein Film über Konsum und Werbung

Den Film „Cesky Sen“ – “Der tschechische Traum” aus dem Jahre 2003 “muß man gesehen haben”. Da stört es auch nicht, dass es sich um eine tschechische Originalversion mit Untertiteln handelte. Die beiden Absolventen der Prager Filmakademie, Vít Klusák und Filip Remunda, zeigen darin, wie die Eröffnung eines (nicht existierenden) Hypermarktes ablaufen kann.
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“SocialCamp” in Planung

Stefan Evertz berichtet in seinem Blogeintrag “SocialCamp – ein zweiter Stein” über die im August 2007 auf dem BarCamp (Wiki) Köln geborene Idee ein “NGO (Non-Governmental Organization = Nichtregierungsorganisation) – Camp” in´s Leben zu rufen und sucht noch MitgestalterInnen. Toll, ich bin dabei. :-)
'Logo Social Camp 2008 Berlin' von werbeblogger

Was ist eigentlich ein BarCamp? – hier eine weitere Erklärung von Franz Patzig.

Social Web meets Social Action?! – einige Gedanken zu “Free Burma”

Die vor wenigen Tagen in Italien von Dario Salvelli in dessen Blog veröffentlichte Idee, im Internet ein Zeichen der Solidarität für die Menschen in Burma zu setzen, nahm rasch “Gestalt” an. Andere Blogger griffen diese Idee auf, vernetzten sich. Über ein Planungs-Wiki wurde das gemeinsame Arbeiten an der redaktionellen, technischen und grafischen Umsetzung einer Plattform im Internet koordiniert. Bereits wenige Tage nach der Ideenfindung ging die Website www.free-burma.org online. Das ist eine tolle Leistung!

Am 4. Oktober hatten sich bereits 10.000 Menschen in die Unterschriftenliste im Web eingetragen, viele Blogger haben seitdem mit Bannern, Links oder Textbeiträgen ihre Sympathie für die burmesische Bevölkerung zum Ausdruck gebracht; Webmaster integrieren Banner und Links in ihre Seiten und helfen damit, das Geschehen in Burma wieder mehr in das öffentliche Bewußtsein zu rücken. Wenn das Ganze auch nur ein klein wenig dazu beiträgt, dass Menschen (mit und ohne Internetanschluß) sich wieder mehr informieren, zur aktuelle Lage in Burma und auch den vielen anderen Krisenregionen dieser Welt, dann machen solche Aktionen meiner Meinung nach Sinn.

Toll, wenn Web 2.0 nicht nur unter einem konsumorientieren Ansatz gesehen wird, sondern sich mit sozialem Engagement verbindet. Vielleicht gelingt es, über mehr Öffentlichkeit langfristig Veränderung zu bewirken. Ich weiß nicht, ob diese kleine Solidaritätsaktion bei den Menschen in Burma in irgendeiner Weise spürbar ist. Auch ist es schwer zu messen, worin letztlich die Essenz dieser Unterschriftenliste im Web besteht. Wie viele Menschen pro Land haben sich dort eingetragen, abzüglich aller Spam-Beiträge und Doubletten? Wie misst man Engagement? Vielleicht helfen die Auswertungen von Marc Scheloske (Politologe) und Dr. Benedikt Köhler (Soziologe), diese Fragen zu beantworten. Weiterlesen