Twittert hier eigentlich jemand?
habe ich neulich so in die Runde gerufen und fragende Blicke auf mich gezogen. Ich wollte über einen Twitter-Account Links zu Djembe-Notationen vom jeweils letzten Trommel-Kurs plus dem, was mir sonst noch so zum Thema Djembe im Internet begegnet (es gibt inzwischen erstaunlich viel), bereitstellen.
Twitter ist schon irgendwie cool. So kann man Twitter z.B. zum Versenden von kurzen Infos und Linktipps, ähnlich, wie ein Blog nutzen. Einfach bei twitter.com anmelden, dem Interessentenkreis die Twitter-Adresse bekannt machen und los gehts.
Twitter macht Spaß. Viele Tweets, die ich so zwischendurch mal lese, lassen mich schmunzeln. Das reicht mir persönlich schon aus, um Twitter gut zu finden und zu nutzen. Wer mir dort folgen mag: Ina bei Twitter. Ich selbst lese die Tweets Einiger, die ich auch so schon mal irgendwo getroffen habe. Ich glaube allerdings nicht, dass ich von mehr als 50 Leuten solche Short-Infos abonnieren würde. Mir gefällt dagegen die Vorstellung, “da draußen” sowas wie Kollegen zu haben, die auch irgendwie mit dem Web zugange sind. Man wünscht sich “Guten Appetit”, wenn man Mittagspause macht, fragt mal nach dem einen oder anderen Rat oder gibt irgendetwas Privates zum Besten. Alles in jeweils 140 Zeichen gepackt.
Auch das Projekt “Blogpatenschaften” hat einen Twitter-Account. Dort gibt es Kurznachrichten, selbst zu ganz kleinen Fortschritten oder Befindlichkeiten, die man sonst eher kaum veröffentlichen würde, die aber dennoch den Werdegang eines Projektes mit ausmachen.
Leider liest man in den letzten Tagen bei Twitter immer mal wieder “Twitter is over capacity” oder “To many tweets!…” oder “Something is technically wrong…” und Twitter ist dann extrem langsam oder wird teilweise oder auch mal komplett lahm gelegt. Was ist da eigentlich los? Ist der momentane Ansturm einfach zu groß?
Wer noch weitere Meinungen zum Thema lesen möchte, bei Yannick läuft gerade eine Blogparade “All about Twitter” - an der ich mich hiermit gern beteilige - mit weiteren Beiträgen zum aktuellen Twitter-Hype. Evtl. ist das alles bald schon wieder überholt und wird vom Friendfeed-Hype überlagert. Da auch ich nicht jede neue Web2.0-Regung mitmachen will und kann, finde ich solche Blogparaden, die ja auch immer verschiedene Meinungen und natürlich auch Links zu einem bestimmten Thema bündeln und somit die zielgerichtete Suche nach Informationen erleichtern, gar nicht mehr so uninteressant, wie früher.
Ich sag Bescheid, falls es doch noch zum Djembe-Kurs-Twitter-Account kommen sollte.
Wer Twitter jetzt auch zur Überwachung seiner Pflanzen nutzen will, mag sich vielleicht für diesen Artikel in der Netzeitung interessieren: Auch Pflanzen können twittern.
Kurz mal bei Twitter reingeschaut, könnte so aussehen:
iSophus: Ich jage die Monotonie - husch! husch! | engl: mein staubsauger ist völlig eingestaubt. kein gutes zeichen, irgendwie. | chikatze: muß die katze unbedingt um diese uhrzeit kotzen? *gähn* | HumanVoice: oh verdammt, hab gerade erst mitbekommen, dass Samstag ist!
Ein Glück, dass ich keinen Kundenkontakt gesucht habe, sondern faul war… | Kosmar: meine arbeitszeit verschiebt sich aufgrund von uninteressanten gründen um noch unbestimmte zeit. | anachorete: hier geht nichts mehr wirklich! nur dass beim menschen ein #neustart etwas schwieriger ist
als beim rechner | fragmente: Interessant. Wenn ich twittere, daß ich heule: keine Reaktion. Wenn ich twittere, daß ich defragmentieren möchte: großes Interesse.
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Mai 29th, 2008 at 9:42 pm
Um auf deine Anfangsfrage zu antworten: ja, ich twittere auch. Genau genommen bin ich so auf deinen Blog aufmerksam geworden. Wie ich auf deinen Twitter-Account aufmerksam geworden bin, weiß ich allerdings nicht mehr.
Und warum ich dir followe, obwohl ich dich nicht kenne? Weiß nicht so genau, irgendwas hat mich angesprochen.
Mai 30th, 2008 at 12:24 pm
Ich bin auch seit kurzem am Twittern und bin da auch auf deinen Tweet zwecks der BBC Ouch!-Übersetzung gestoßen.
Die Übersetzung würde ich wohl hinbekommen, hab allerdings wohl erst Sonntags Zeit dazu. Bei Interesse, meld dich einfach.
Mai 30th, 2008 at 12:32 pm
Na toll, ausgerechnet der Eintrag mit der Katzenkotze!!
*gg*
Mai 30th, 2008 at 12:57 pm
@ Henning, na dann herzlich Willkommen
@ Webstylerin, das ist total lieb, Du bist schon die Zweite, die mir hier ihre Hilfe anbietet. Mein Englisch reicht halt nicht aus, um die Feinheiten, wie Redewendungen, Ironie, kompliziertere Begriffe usw. gut genug zu verstehen. Ich möchte nichts falsch interpretieren. Finde das Projekt Ouch aber sehr interessant. Ich habe fast den Eindruck, vielerorts wird das Internet auch intensiver zur Verbreitung von Nischenthemen genutzt, als in Deutschland. Hier geht man eh ungern mit Privatem in die Öffentlichkeit und schon gar nicht, mit einem “Makel” oder Problem. Ist erstmal nur eine Vermutung. Ich habe von einem Professor gehört, dass er für eine Fernsehsendung Prominente, die bei ihm wegen Migräne in Behandlung waren, zum Interview einladen wollte. Die haben alle abgesagt, da sie sich diesen Makel nicht in der Öffentlichkeit eingestehen wollten aus Angst vor Diskriminierung. (nicht mehr belastbar, mit dem machen wir besser zukünftig keinen Vertrag mehr…)
Wen´s interessiert: Ouch:
http://www.bbc.co.uk/ouch/about/
@Chikatze: Aber auch das ist doch Alltag. Ich twittere gelegentlich auch über meine Haustiere. Dein Eintrag hätte ja glatt von mir sein können. Sowas passiert hier auch und meist zu ungünstigsten Momenten.