Patchworkhof - Raum für Ideen
Ein Gastbeitrag von Inga Wocker.
“Getroffen” habe ich Inga auf der Website weltretter.org, einer Plattform für soziale Projekte. Die Idee von einem Patchworkhof hatte mich sofort neugierig gemacht und so wollte ich mehr wissen. Im Verlauf einer interessanten E-Mail-Korrespondenz habe ich Inga angeboten, sich und ihr Projekt einmal hier vorzustellen. Dieser Beitrag nimmt ebenfalls an der im Juni gestarteten Blogaktion: “Blogger unterstützen soziale Projekte und Offliner” teil:
Mein Projekt soll Menschen in Umbruchsituationen ein Umfeld bieten, in dem sie sich neu orientieren können, Ideen und Perspektiven für die Zukunft entwickeln und sich dabei gegenseitig unterstützen.
Hintergrund und Anstoß dazu waren teilweise auch eigene Erfahrungen im Arbeitsumfeld, in dem es zunehmend nur noch darum geht, was einer kann und wie er möglichst sinnvoll zum Wohle der Firma und zur Gewinnmaximierung eingesetzt werden kann. Da ist wenig Raum für eigene Vorstellungen, Wünsche und Träume, wenig Verständnis für Menschen, die ihren eigenen Weg gehen und sich nicht in vorgegebene Raster pressen lassen wollen. Allein der Versuch führt oft zu Ausgrenzung, Bestrafung, Spott, Stigmatisierung und leider auch Wahnsinn, Krankheit und Verbrechen.

Mein Hof liegt in einer ruhigen landwirtschaftlich geprägten Gegend in Norddeutschland, der Blick kann kilometerweit schweifen, keine störende Ablenkungen durch Verkehr und Stadtgeräusche, Zeit zum Erholen, Ausspannen, Konzentration auf sich und die eigenen Lebensperspektiven, über die man sich im Gespräch und im Austausch mit anderen klarer werden kann, vielleicht schon mit der konkreten Umsetzung beginnt oder zumindest einen Plan erstellt. Je nach Bedarf allein oder mit Unterstützung.
Mir ist es wichtig, den Menschen in seiner Einzigartigkeit zu sehen, seine Stärken, Fähigkeiten und Träume. Indem ich das mache, was mir selbst wichtig ist, erfülle ich meine ureigene Lebensaufgabe, und das gilt für jeden. Dementsprechend sollte auch jeder die Möglichkeit bekommen, als einzigartiges Individuum gesehen und mit Respekt und Achtung ihm und seinen Ideen gegenüber behandelt zu werden.


Derzeit bin ich noch am Aufbau, aktuelle Infos zum Verlauf und geplanten Projekten gibt es auf meiner Homepage www.patchworkhof.de oder kommt einfach mal für ein Wochenende vorbei, zum Ausspannen, Träumen, Austauschen. Meine Hunde und ich freuen uns.
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September 9th, 2008 at 6:36 pm
Hey, finde Deine Idee gut. Das wollte ich nur mal gesagt haben. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Projekt.
Anna
September 14th, 2008 at 9:24 am
[…] Wocker - Projekt Patchworkhof (Lebensberatung / Gastbeitrag und Networking) | Ingo Frost - Wikiwoods und live blogging aus dem Waldcamp (Baumschützer / […]
Dezember 15th, 2008 at 6:57 pm
[…] es ein Beispiel? Ja, im August gab es einen ersten Gastbeitrag von Inga Wocker zu ihrem Projekt “Patchworkhof“, auf den wir auch in unserem monatlichen Mashup […]
Dezember 19th, 2008 at 9:34 am
[…] selbst habe das Projekt Patchworkhof von Inga Wocker mit einem Gastbeitrag […]
Januar 18th, 2009 at 9:46 am
Interessante Idee, die tatsächlich funktionieren könnte.
Selber habe ich (zum Glück) eine Arbeitsstelle, kenne aber die Situationen des Stresses. Da wünscht man sich oft, mal richtig abspannen und zu sich selbst finden zu können. Leider gibt es solche Ruheoasen nicht.
Januar 21st, 2009 at 7:44 pm
Die Idee ist sehr schön und gutes Beispiel für Nächstenliebe. Ich hoffe du hast Erfolg damit. Aber es gibt bstimmt viele Menschen für die das ein Rettungsanker wäre.