Blogaktion – ein Zwischenstand

Im Juni hatte ich zu einer Blogaktion: “Blogger unterstützen soziale Projekte und Offliner” aufgerufen.

Hier die ersten Reaktionen:

* Horst Klier von Leben ohne Diät unterstützt das Projekt orchester-nach-china.de Dort wurden durch diverse Aktionen Spenden gesammelt und an die Schule in China übergeben. Die Schule wurde durch das schwere Erdbeben vom 15. Mai 2008 stark beschädigt.

* Bei Hans Zwittel werden die Azubis motiviert, im Firmenblog mitzuschreiben.

* Hans von zeitsturz hat für alle, die kein eigenes Blog betreiben wollen, weil sie sich nicht mit der Technik beschäftigen wollen, weil sie keine Zeit haben usw. die OFFENE-PLATTFORM ins Leben gerufen. Dort gibt es auch schon einen ersten Beitrag.

* Ich selbst habe das Projekt Patchworkhof von Inga Wocher hier gern mit einem Gastbeitrag zu Wort kommen lassen.

update:
* Claudia Klinger mit einer weiteren Spendenaktion Brunnen für Tani (Kambodscha).

update:
* Hans Langenbahn gibt 2 jungen Leute aus Jena, die ab Oktober Kaffeebauern in Äthiopien unterstützen, die Möglichkeit über dieses Projekt in seinem Blog zu berichten.

Weitere Beispiele, die zeigen, wie Blogger soziale Ideen oder Offliner unterstützen, können noch bis zum 31.12.2008 hier bekannt gemacht werden.

10 Gedanken zu „Blogaktion – ein Zwischenstand

  1. Ich bin “Blogger” seit 1998 aber spende seit 25 Jahren monatlich per Dauerauftrag an UNICEF. Das eine hat mit dem anderen wirklich nichts zu tun.
    Soll sich Frau C mal hinter die Ohren schreiben.

  2. @Georg
    Was spricht denn Deiner Meinung nach dagegen, die Kraft der Vernetzung von Blogs auch für Spendenaktionen zu nutzen? Noch dazu, wenn dokumentiert wird, wann und bei wem die Spenden ankommen und wozu sie verwendet werden.

  3. Liebe Ina, es spricht meiner Meinung nach gar nichts dagegen. Im Gegenteil, je mehr Geld zusammenkommt für gute Projekte, umso besser.

    Was ich meinte, das sind die Initiatoren und deren Intentionen. Also nur mal so als Beispiel: Wenn rechte Gruppen Geld sammeln und damit Leuten auf der Straße, Tafeln etc. helfen, dann ist es von dem Obdachlosen aus betrachtet, recht egal also gut. Der Blickwinkel ist entscheidend.

    Wenn Menschen Geld spenden, Initiativen unterstützen bloß damit sie im Fokus stehen, dann mag es für die Bedürftigen ebenfalls gut sein.

    Die besagte C. kenne ich seit Jahren und – gelinde gesagt – mag ich sie ganz und gar nicht leiden aber sie schafft es immer wieder im Fokus zu stehen. Und deshalb kann ich nicht kompetent sagen, ob dies nun gut oder schlecht ist – mein intuitives Gefühl rät mir allerdings, mich von dieser Frau und ihren Aktionen fernzuhalten.

    Aber nichtsdestotrotz: Alles Gute!

  4. @Chikatze, die Kamera ist bei mir nicht angekommen. Wir sollten mal mailen und die Adressen vergleichen und ggf. einen Suchantrag stellen. Du hast E-Mail von mir. :-)

  5. @Georg,

    ich verstehe das Thema, obwohl Du hier schon sehr polarisierst.
    Über folgendes könnte man jetzt diskutieren:
    Wer im Fokus steht, kann halt mehr Spenden sammeln, eher Gleichgesinnte treffen, mehr Unterschriften für Petitionen bekommen, als derjenige, der nicht im Fokus steht. Wie misst man wirkliches Engagement? Wo ist die Grenze zur Selbstdarstellung und zum Eigennutz? Verschwimmen nicht diese Grenzen sowieso? usw. usf.

  6. Ich denke es kommt auf die Intentionen eines Menschen an. Ich kenne viele Menschen die gutes tun wollen, aber einige von ihnen sind leider auch recht egoistisch drauf in ihrem eigenen Verhalten. Ich persönlich halte mich von sehr egoistischen Menschen eher fern, da es nicht so gut ist für eine Zusammenarbeit.

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