Archiv für den Monat: Februar 2009

Rede darüber, gern auch anonym. Lass uns in Dialog kommen. [UPDATE 7]

Auf der Offenen Plattform gibt es eine extra Rubrik “Chronisch Krank”. Dort kann jeder bloggen, der etwas zum Thema zu sagen hat. Gern auch anonymisiert. Aus einigen Patientenforen und Selbsthilfegruppen gibt es bereits erstes positives Feedback zu diesem Angebot. Viele finden es wichtig, bestimmte sensible Themen auch einmal außerhalb der geschützten Foren zu diskutieren, obwohl es generell auch eine große Zurückhaltung bei dem Thema Krankheit und Öffentlichkeit gibt. Aber nur im Dialog mit Gesunden, Arbeitskollegen, Bekannten oder Freunden, kann mehr Verständnis füreinander und damit auch Solidarität untereinander wachsen.

Wir laden Patientenvereinigungen dazu ein, einen eigenen Account auf der offenen Plattform zu bekommen, über den sie Beiträge posten können (z.B. Artikel aus ihren Newslettern). Weiterlesen

Lesetipps zum Wochenende

Inga Wocker denkt nach über Arbeit: Werte, Wandel, Hamsterrad

Ole Seidenberg trifft einen Obdachlosen und entschließt sich spontan dazu, sein Blog und seinen hohen Vernetzungsgrad (online und offline) dafür zu nutzen, um Spenden zu sammeln und Kooperationen für ein langfristiges Projekt zu suchen. Weiterlesen im Artikel von Lu Yen Roloff bei Spiegel online: Schauen wir mal, wie´s Uwe geht.

Im neuen “Arbeitsjournal” von Reto Stauss geht es darum, gemeinsam über “neue Formen der Zusammenarbeit, neue Formen des Wirtschaftens, neue Formen der Nutzung dessen, was uns die Erde als Lebensgrundlage immer wieder (und noch) anbietet” zu diskutieren. Mal stöbern unter: Manufaktur in Gründung

Michael Klotsche schreibt in seinem Blog Neuland über eine Wirtschaftsform, die in Anlehnung an das Open-Source-Prinzip auf einer Kultur des Schenkens basiert und selbstorganisierend möglich ist.

Seit der erfolgreichen Online-Petition zum Grundeinkommen, findet man das Grundeinkommen auch bei Twitter. Zwar weiß ich nicht, wer als Person/en dahinter steckt, die Tweets und Diskussionen sind aber interessant.

Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren. ;-)

Die Freiheitsredner – Datenschutz zum Anfassen

Dies ist ein Gastbeitrag von Dr. Frank Weinreich. (Der Text wurde übernommen von bloggerpatenschaften.de, da dieses Blog eingestellt wurde.)

Erinnert sich noch jemand an die große Volkszählung in den Achtziger Jahren? Als dieser Zensus für monatelange Proteste in der großen medialen Öffentlichkeit ebenso wie in der kleinen Öffentlichkeit der Vereine, Stammtische und im Freundeskreis sorgte? Aus heutiger Sicht mutet geradezu läppisch an, was der Staat damals wissen wollte, wenn man es mit den Daten vergleicht, die jede Bürgerin und jeder Bürger im digitalen Zeitalter hinterlässt oder gar bereitwillig und möglichst öffentlichkeitswirksam über Social Networking Sites hinausposaunt. Wo bleibt der große Aufschrei dagegen?

Nein, wenn Sie jetzt denken, dass ich lamentieren möchte, der Aufschrei bleibe aus, so irren Sie sich, denn er bleibt nicht aus, er ist meinem Eindruck nach nur etwas schlechter zu hören. Bürgerrechtsorganisationen weltweit – denn das Datenschutzproblem betrifft ja nicht nur Deutschland – haben die mit der universalen elektronischen Datenverarbeitung verbundenen Freiheitsprobleme ständig im Blick. Sie sorgen erstens dafür, dass die Datenschutzproblematik diskutiert und im Bewusstsein der Öffentlichkeit wachgehalten wird, treten zweitens den Datensammlern aus Politik und Wirtschaft konsequent auf die Füße und bemühen sich drittens darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, das man selbst sorgsam mit seinen Daten umgeht, besonders was die heute mögliche mediale Selbstdarstellung angeht. Weiterlesen

Kann Kunst die Welt verändern?

fragt Anna Eichenauer in ihrer ersten Blogparade. Weiter schreibt sie:

Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Habt ihr selbst Beispiele dafür, wie Kunst die/eure Welt verändert hat? Wie viel Einfluss hat Kunst auf die Welt und auf euer Leben? Was kann Kunst bewirken? Welche Chancen kann Kunst der Welt eröffnen?

Als Kunst gilt nicht nur bildende Kunst, sondern auch alle anderen Kunstformen (darstellende Kunst, Musik etc.).

Das Thema kann völlig frei bearbeitet werden (Essay, Erfahrungsbericht…). Gerne dürft ihr euch auch künstlerisch mit der Frage auseinandersetzen. Es bleibt euch ebenfalls überlassen, wie lang oder ausführlich euer Beitrag wird.

Einsendeschluss ist Sonntag, der 1.März 2008.