Archiv für den Monat: Oktober 2010

Rügen – Teil 3

Groß Zicker, Teil des Biosphärenreservates Südost-Rügen, ist traumhaft schön, nur muß man viel Geduld haben, wenn man auf den Bus angewiesen ist, denn der Fahrplan wird nur selten eingehalten. Anwohner sagten uns, dass Abweichungen von 30 Minuten normal seien. Aha, dachten wir und warteten geduldig doch dann wurden daraus 2,5 Stunden. Da hätte man noch schön am Strand sitzen können oder in einer Gaststätte. Wer für sowas zu ungeduldig ist, sollte dann immer eine Taxi-Nummer parat haben.

Das Wandern in den Zickerschen Bergen ist sehr erholsam. Übrigens diese Berge, das sind Hügel mit einer Höhe von max. 66 Metern. Bayerische Touristen, die wir trafen, suchten hier vergeblich nach einem Berg. Wir fande´s super! Hier wieder einige Bilder aus Göhren und Groß Zicker. Ein Klick auf die Bilder führt zur größeren Ansicht.

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Social-Media im Handwerksbetrieb – Die Möbelmacher zeigen wie´s geht

Über die Liste nachhaltiger Blogs und Journale bin ich schon vor einiger Zeit auf das Blog der Möbelmacher aufmerksam geworden. Nach einigem Stöbern im Nachhaltigkeitsblog und weiteren Klicks vom Blog zum Tweet über ein Video zurück in die Fotogalerie, wird schnell klar, die Möbelmachen nutzen die Social-Media-Kanäle, wie kaum ein anderer Handwerksbetrieb, den ich kenne. So sieht der Social-Media-Newsroom aus:

die-moebelmacher

Social-Media-Ängste gar nicht erst aufkommen lassen

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Community-Management um einen Service für Nonliner erweitern

Ich möchte mit diesem Posting auf den sehr interessanten Beitrag von Brigitte Reiser “Partizipation fördern und organisieren – welche Bedingungen müssen erfüllt sein?” antworten und auch meine Beobachtungen vom diesjährigen Government 2.0-Camp einfließen lassen.
Brigitte schreibt:

1. Bürgern müssen die Kompetenzen vermittelt werden, die notwendig sind, um am Gemeinwesen partizipieren zu können (”Can do”). Dazu gehört auch, vor Ort für eine Infrastruktur zu sorgen, die Partizipation ermöglicht (Internetzugang, Bildungsangebote, Räumlichkeiten für Treffen usw.).

panthermedia_013901032-300x300Wenn ich im Gespräch mit Community-Betreibern die Frage stelle, wie man denn auch jene Menschen mit ihren Ideen teilhaben lassen will, die bisher noch nicht von den Online-Kommunikationsmöglichkeiten profitieren können, entweder weil sie keinen Internetanschluss haben, ihn sich nicht leisten können oder (noch) nicht das Know-how haben, um sich hier einbringen zu können, dann ernte ich oft völlig erstaunte Blicke!!! Daran hat man einfach nicht gedacht. Das finde ich verdammt Schade.

Es geht doch in erster Linie um einen schnelleren und besseren Austausch von Ideen und Meinungen und nicht um die Tools und Online-Plattfomen als Selbstzweck. Wir machen im Rahmen von Blogpatenschaften und nischenThema.de die Erfahrung, dass gerade Menschen, die sich für ein Thema begeistern, besonders gut und schnell von den Vernetzungsmöglichkeiten des Internets profitieren. Da genügen meist ein bis zwei kurze Schulungen im Umgang mit Communities oder WordPress, um zu zeigen, wie einfach es ist, ins Internet zu schreiben und Gleichgesinnte zu finden. Genau hier liegt die einmalige Chance, Nonliner bei ihrem Thema abzuholen und spielerisch, fast schon als Nebeneffekt, Internet-Know-how zu vermitteln.

Ich bin sehr daran interessiert, diesen Bereich der Basis-Schulungen weiter auszubauen und werde nicht müde, dies Community-Betreibern, die ich auf BarCamps oder anderen Veranstaltungen treffe, immer wieder als Kooperationsmöglichkeit und Zusatznutzen direkt an der Schnittstelle zwischen Online-Community und Offlinern anzubieten.

Communtiy-Mangement sollte um einen Service erweitert werden, der interessierte Nonliner in die Online-Kommunikationsgemeinschaft einbezieht. Das kann durch Schulungen erfolgen oder auch über Telefonsupport. (e)Partzipation ist nicht allein eine Frage von Tools. Es ist ebenso wichtig aufeinander zuzugehen, einander zuzuhören, voneinander zu lernen – sich Zeit zu nehmen. Das kommt zu kurz, weil Mitgliederzahlen und Klickstatistiken noch immer überbewertet werden. Irgendwie kennen IT-Firmen wohl nur Werbeveranstaltungen als einziges Format, um sich mit Interessierten (die ja sowieso schon online sind) zu unterhalten. Aus diesem Blickwinkel sieht man natürlich nirgends Offliner.