Archiv für den Monat: Juni 2011

Google+ und digitale Arbeitswelten

Was es mit Google+ auf sich hat, erfährt man z.B. bei Basic Thinking: Goolge + kommt: Facebook-Rivale auf leisen Sohlen. oder netzwertig: Hintergründe und Fakten zu Googles Social Vorstoß, wie auch in diesem netten Cartoon.

Gut zusammengefasst von Henning Groß:Vortrag und Diskussion mit Sascha Lobo” zum Thema Neue Arbeitswelt – Wie die digitale Generation und Großkonzerne zusammenfinden können –

Hurra, ich habe das Merkzeichen “aG”

er folgende Beitrag ist ein Gastbeitrag von Erika Knobloch.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich über einen Behindertengrad derartig freuen kann. Schließlich bedeutet das: man ist ganz schön kaputt. Ich habe ja schon 100 ° der Behinderung und die Merkzeichen “G” und “B”. Nun habe ich auch das “aG”.

Aber, ich habe mich gefreut. Es ist das beste Geschenk zu meinem 70. Geburtstag. Das bedeutet einen Anspruch auf die von mir dringend benötigte Parkerleichterung. Lang genug hat das ja gedauert. Seit der ersten abgelehnten Antragstellung im Jahre 1999 sind das immerhin 12 Jahre.

Es ist mühselig aufzuzählen, was ich alles versucht habe, um diese Genehmigung zu bekommen. Ich muss mit meinem PKW so parken können, dass es in der Nähe meines Zielortes ist, ich bequem aussteigen kann und nicht zugeparkt werde. Das heißt, ich brauchte den Anspruch auf die blaue europäische Parkerleichterung. Der orangefarbene Ausweis berechtigt dazu nicht. Leider wurde ich in den vergangenen Jahren ca. 30 x zugeparkt, was für mich stets ein Riesenproblem darstellte.

Bloß gut, dass es auch so viele schlanke und hilfsbereite Leute gibt, die mir mein Auto “rausgeparkt” haben, sonst stünde ich noch heute dort. Man hat ja ohne das Merkzeichen “aG” keine Parkerleichterung und damit auch keinen Aufkleber des blauen Rollstuhl-Symbols, um eine solche Behinderung sichtbar zu machen. Woher will ein PKW-Fahrer wissen, dass ich meine Autotür weit aufmachen muss, um ein- und aussteigen zu können.

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Blogs können mehr als nur Tagebuch

Sehr interessanter Vortrag von Christian Spannagel zum Thema “Öffentliche Wissenschaft im Web 2.0“. Spannagel öffnet die Vorlesung, indem er EtherPad – einen webbasierten Editor zum gemeinsamen Arbeiten an Texten, WikiVersity – eine Online-Plattform auf Basis einer Wiki-Software und eine Twitterwall einsetzt. Während des Vortrages werden 2 Fragen an die Twitter-Community gestellt. Der Dialog ist in einer Mitschrift nachzulesen. Über eine bereitgestellte WikiVersity-Seite kann man sich schon im Vorfeld informieren und auch mitschreiben.

Ab Minute 20:41 zeigt er praktische Beispiele aus seinem Wissenschaftsalltag mit Web 2.0-Tools. Blogs, die meiner Meinung nach leider viel zu oft mit “Online-Tagebuch” übersetzt werden, definiert er als Denkwerzeuge und Reflexionsmedien. Ich nenne ein Blog auch gern Dialoginstrument.

Der Vortrag von Spannagel war ja von vornherein mit Videoaufzeichnung und Twitterwall als “offen” angekündigt. Es gab einen Moderator, der die Kommunikation via Twitter übernahm. Jede Veranstaltung kann heute durch twitternde und bloggende Teilnehmer geöffnet werden. Es bleibt spannend, wie man mit diesen Möglichkeiten umgehen wird. Braucht es dafür eine Twitter-Hausordnung?

Hier das Video:

(Das Video wurde erstellt von: lecture2go)

Ich finde, der Vortrag zeigt sehr anschaulich, wie mithilfe von Blogs, Wikis, Twitter & Co. neue Formen der Zusammenarbeit entstehen können. Ergänzen möchte ich noch Adobe Connect als Tool für Webinare oder Online-Konferenzen. Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich den letzten Treffpunkt KulturManagement, bei dem es um das Thema Online-Collaboration ging.