Archiv für den Monat: April 2014

Rettungsschirme für Menschen…

statt für Banken! Umbrella Peace Art ist eine Kunstaktion von Ute Bella Donner.  Die folgende kleine Foto-Reportage entstand gestern bei einem Spaziergang am Alex, Nähe Neptunbrunnen. Das war wirklich ein schöner und kreativer Nachmittag mit viel Sonnenschein und interessanten Gesprächen. Mitmachen (Schirme bemalen, reden, singen, lachen, trommeln, musizieren, Straßenmalerei…) kann  man immer samstags 14.00 – 20.00 Uhr, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Gestern gab´s musikalische Unterstützung von Caro und Mia und Live-Streaming war auch vor Ort. Weitere Infos bei Facebook .

Ort: zwischen dem Roten Rathaus und Neptunbrunnen – direkt vorm Bauzaun.

Hier treffen Protest und Kunst aufeinander und verschmelzen zu einem kreativen Mahnmal:

“Rettungsschirme für Menschen statt für Banken”

Diese Kunstaktion in Berlin, bei der Schirme mit Symbolen für Frieden und Gerechtigkeit bemalt und mit gesellschaftskritischen Botschaften beschriftet werden, bringt die Künstler mit den Passanten ins Gespräch und lässt diese an der Entstehung des Kunstwerkes aktiv teilhaben und selbst zu Künstlern werden.

Es geht um die Botschaft, dass nicht Banken sondern Menschen Rettungsschirme benötigen.

IMS_umbrella_peace_art_1_

IMS_umbrella_peace_art_3_

Weiterlesen

Nachdenken über vernetzte Öffentlichkeit

Nachdenken über Vernetzung. Vernetzung benötigt Resonanz. Probleme werden für Mainstream-Medien leider – wie hier im Video beschrieben – nur dann sichtbar, wenn sie eine Story wittern. Für viele Nischenthemen bleibt es schwer, die längst überfällige Resonanz zu bekommen, da die angesprochenen Themen nicht selten sperrig und wenig “sexy” sind.  Oftmals liegen sie im blinden Fleck. Ich wünsche mir schon lange neue Formate, in der Art wie 96 Stunden, eine TV-Sendung, die dabei hilft Probleme zu lösen.

Unser privates und unser öffentliches Leben sind vernetzt. Die sozialen Medien heben die gewohnte Trennung zwischen öffentlicher und privater Sphäre auf. Wie verändert sich dadurch unsere Art, mit Informationen umzugehen? Wie kann zukünftig noch ein verbindlicher Diskurs über gesellschaftliche Probleme geführt werden? Was bedeutet das für die klassischen Medien und für journalistisches Arbeiten?

via Netzpolitik