Archiv für den Monat: April 2015

Lesetipps

“Suche Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln, gerne Kohle, bis 400 warm.”

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“Arbeit, die systematisch unsichtbar gemacht wird, gerät logischerweise auch aus dem Blick politischer Verhandlungen, gilt als unwichtig, vernachlässigbar. Deshalb macht das Netzwerk Care-Revolution den ersten Mai zum „Tag der unsichtbaren Arbeit“. Geplante Aktionen in diesem Jahr sind:
*Frankfurt am Main, 9.30 Uhr, Günthersburgpark
*Berlin, 10 Uhr, Hackescher Markt
*Freiburg, 11 Uhr, Stühlinger Kirchplatz
*Hamburg, 11 Uhr, Rödingsmarkt”

 

Über Verletzlichkeit

Dies ist ein Gastbeitrag von Dami Charf.

Unsere Gesellschaft bringt uns bei, dass wir autonom sein sollen, dass Autonomie ein hohes Gut ist. Dabei vergessen wir, wie verletzlich wir sind. Und wie sehr wir andere brauchen.

Außerdem verbindet uns unsere Verletzlichkeit mit unserer Berührbarkeit, mit unserer Liebe, mit unserem Körper, mit unserer Kreativität, mit der Erde und anderen, die unsere Hilfe benötigen.

Leider schämen wir uns oftmals für unsere Verletzlichkeit, für unsere Bedürfnisse, weil wir vielleicht einmal gedemütigt worden sind, als wir uns mit unseren Gefühlen gezeigt haben. Doch wahre Stärke ist zart zu sein und berührbar – eine Kriegerin des Herzens, ein Krieger des Herzens zu sein.

http://www.traumaheilung.de/trauma-und-verletzlichkeit/

Osterspaziergang

Ich weiß nicht, was ihr habt. Das ist doch phantastisches (Foto-) Wetter. :-) In diesem kleinen Naturschutzgebiet sind Rehe zu Hause. Sie zeigen sich mir regelmäßig genau dann – neulich auch mal mitten auf dem Gehweg – wenn ich KEINE Kamera griffbereit habe.
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© Fotos: Ina Müller-Schmoß

Hausmusik

Ab und an treffen wir uns bei einer Freundin zum Musizieren. Es wohnen dort 6 Familien und man kennt sich ein wenig durch den Hofgarten und das Sommerfest. Wir haben alle Nachbarn gefragt, ob wir gelegentlich eine Stunde Hausmusik machen können. Sie wissen jetzt, dass spätestens um 20.00 Uhr wieder Ruhe ist und haben zugestimmt. DAS ist nicht überall möglich. Sicher gibt es schallisolierte Räume, die man anmieten kann. Oder es gibt diese gruftartigen Kellerhöhlen ohne Tageslicht. Dabei ist selbstgemachte Musik doch sowas Schönes, Wohltuendes. Das gehört nicht eingesperrt!

Diesmal (2 Mini-Djemben und eine Harfe) hat es jedenfalls richtig gegroovt.