Kategorie-Archiv: Fotografisches

SchattenGestalten | 2016

Als Ergebnis meiner Schatten-Spielereien ist folgende kleine Galerie der Schatten-Gestalten entstanden.

Der Schatten. Oft steht er für das Dunkle, Unbewußte, nicht Sichtbare oder Verdrängte. Als Kinder spielen wir noch lustige Spiele mit unseren Schatten. Später verlieren wir das dann aus den Augen.

Genau dieser verspielte Umgang aber spricht mich an. Für meine Schatten-Projektionen suche ich mir die unterschiedlichsten Projektionsflächen aus. Zunächst beim Spazierengehen im Wald oder am Wasser. Da waren Bäume mit einer besonders strukturierten Rinde, Waldböden, die von Laub bedeckt waren oder von Wellen leicht bewegtes Wasser. Manchmal interessieren mich auch starre Untergründe, wie z.B. Spuren im Asphalt, die Sprossen eine Holzbank, Betonwände, an denen etwas Grün rankt. Oder ich kombiniere meine Schatten mit anderen.

Die so entstandenen Handy-Fotos wandle ich dann in Negative um und verändere noch leicht die Tonung. Es sind also keine Collagen, wie manchmal gefragt wird. Durch die Negativ-Technik verbindet sich mein Schatten viel intensiver mit der darunterliegenden Struktur. Genau das macht für mich den Reiz aus. Hier eine kleine Auswahl:

SchattenGestalten | 2016 from KAYA INA on Vimeo.

Tänzerin

Gestern gabs ein feines Konzert mit Nils Kercher & Ensemble im wunderbaren Ambiente der Heilig-Kreuz-Kirche. Ich hatte das Konzert schon einmal Anfang des Jahres in der Ufa-Fabrik erlebt und wußte: Es gibt eine Stelle, in der Kira tanzt. Die Bühne war nur schwach beleuchtet. Genau solch ein sparsames Licht schafft aber in dieser roten Backstein-Umgebung eine ganz besondere Stimmung. Also hatte ich mir fest vorgenommen, diese zauberhafte Tanz-Einlage von Kira mit meiner Kamera einzufangen. Ich wußte, ich werde nur wenige Minuten Zeit dafür haben und entschied mich die Fotos von einem seitlichen Standort heraus zu machen. Diesmal ohne das ganze Ensemble im Hintergrund. Letztlich habe ich dann Schwarz-Weiß den Vorzug gegeben. Hier die Ergebnisse:

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© Fotos: Ina Müller-Schmoß

Spaziergang um den Straussee

Der Wetterbericht zeigte für Berlin und Umgebung einen Wolken-Sonne-Mix an und so entschied sich die Köpenicker Wandergruppe am letzten Wochenende kurzerhand für einen Ausflug nach Strausberg. Geplant war eigentlich Brandenburg (die Stadt) aber dort sollte es durchgängig regnen. Also dann eben Brandenburg ein andermal…

Bei sonnigem Herbstwetter liefen wir an der alten Stadtmauer vorbei, kehrten kurz beim Griechen ein und wanderten dann um den Straussee (naja nicht ganz – aber wir kommen wieder). Der Straussee hat wirklich wunderbare Badestellen. Obgleich langsam der Herbst Einzug hält mit etwas kühleren Temperaturen, gab es doch noch einige Badelustige. Die Tour um den Straussee eignet sich übrigens auch wunderbar für eine Radtour, wie bei Tine im Blog beschrieben.

Normalerweise kann man auch die elektrisch betriebenen Personenseil-Fähre nutzen. Diese wird jedoch generalüberholt und ist daher einige Wochen außer Betrieb.

Erstaunt bin ich immer wieder über die farbenfrohen Fotos, die mein Handy macht. Da braucht man wirklich keinen schweren Fotoapparat mehr mitschleppen:

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© Fotos: Ina Müller-Schmoß

Gartenmusik

Gestern gabs Gartenmusik auf dem Tempelhofer Feld. Ich war mal wieder im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor. :-) Schön wars. Und auch heiß. Es spielten  Andiamo Son. Hier ein paar Bilder:

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ACHTUNG! lese gerade auf Facebook:

Freunde des mexikanischen Fandangos, jetzt schon mal vormerken:
“EL ARTE DEL LA VIDA” 2. Berliner JARANEIRO Treffen
15./16./17. Juli ebenfalls bei uns im Garten

Mit dabei: Tacumba Son Jarocho

© Fotos: Ina Müller-Schmoß

Frühling im Wuhlegarten

Ein paar frühlingshafte Einblicke in den Wuhlegarten. Der Wuhlegarten wurde 2003 gegründet und war der erste einer der ersten Interkulturelle Gärten Berlins. Momentan treffen sich dort Menschen aus 16 unterschiedlichen Nationen. Der Garten ist wirklich wunderschön. Er ist jeweils sonntags von 15:00 – 17:00 Uhr für Besucher*Innen geöffnet.

“Der Begriff „Interkultureller Garten“ wurde bei einer Zusammenkunft vieler Kooperationspartner in Köpenick geprägt und beinhaltet das Zusammen-Wirken und -Wachsen von Menschen unterschiedlichster Herkunft durch gemeinsames Arbeiten, Feiern sowie Wissens- und Sprachaustausch ungetrennt von Zäunen in einem Gemeinschaftsgarten.”

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