Im Gespräch: Maria Eleftheria über “Kreativität als Lebenselixier”

Montag, März 17th, 2008

Hier könnt Ihr selbst Fragen an Maria stellen und mitdiskutieren.

Im Sommer 2004 habe ich Maria Eleftheria in Berlin während einer Lesung zu ihrem Buch “Mara und die Feder des Domai” kennen gelernt. “Begegnet” waren wir uns schon viel früher im Web. Maria ist Fotografin, Autorin und Lebenskünstlerin. Sie schreibt gleich zu Beginn auf ihrer Website:

“Kreativität zieht sich durch alle Bereiche und ist für mich ein Lebenselixier.”

Seit unserer ersten Begegnung im Web, später persönlich in Berlin und über die Jahre wieder per E-Mail und Internet habe ich immer wieder staunend beobachtet, was Maria so alles schreibt, fotografiert und in ihrem neuen Domizil auf Kreta werkelt. Im folgenden kleinen Gespräch hoffe ich, ihr ein paar Geheimnisse ihrer kreativen Lebenslust und -kunst entlocken zu können:

Maria, bei vielen Menschen sind die kreativen Fähigkeiten in der Kindheit am größten und werden dann mit dem Erwachsen werden nicht mehr gefördert. Wie war das bei Dir?
Ich würde sagen, dass die kreative Bereitschaft in der Kindheit am größten ist. Die Fähigkeit zur Kreativität hat jeder Mensch. Sie bleibt das ganze Leben lang erhalten und zeigt sich in sehr unterschiedlichen Ausdrucksformen.
Wenn ich als Kind gemalt und gebastelt habe, wurde ich dafür gelobt und ermuntert, damit weiter zu machen. Einerseits waren die Erwachsenen natürlich froh, dass sich das Kind gut alleine beschäftigt, aber es war auch der Stolz über den Einfallsreichtum zu spüren. Dies änderte sich, als ich in das Alter kam, in dem es um die Zukunftsplanung ging. Ab da trat die Vernunft in den Vordergrund. Kreativität war, wenn überhaupt, ein schmückendes Beiwerk, das sich hin und wieder mal geleistet werden konnte, aber selbstverständlich bitte nur reduziert und in passendem Rahmen… mehr »