Kategorie-Archiv: Interessantes

Fahrrad gefunden

Heute habe ich ein altes Fahrrad entdeckt. Da entlang des Uferweges noch weitere Rost -  Muschel – Schrott – Skulpturen zu finden waren, vermute ich mal, die Umwelttaucher waren wieder am Werk. Dieses hier hat mir am besten gefallen. Es war noch tropfnass und die Sonne spiegelte sich im Muschel-Algen-Dekor. Ich hab mich trotzdem mal für sepia entschieden, passend zum Charme des Vergänglichen.

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© Fotos: Ina Müller-Schmoß

Oya: Tatorte – Wo mutige Menschen wirken

Unter dem Motto „anders denken. anders leben“ berichtet die Zeitschrift Oya nunmehr seit fünf Jahren über Menschen und Initiativen, die sich für gesellschaftlichen Wandel und eine enkeltaugliche Zukunft engagieren. Wichtig für Oya sind außerdem die vielfältigen sozialen Bewegungen, die sich für mehr Bürgerbeteiligung in der Politik, eine Ökonomie ohne Wachstumszwang und eine Kultur von Kooperation und Verbundenheit einsetzen. Auch die Zeitschrift selbst basiert auf einem solidarischen Wirtschaftsmodell – fast 500 Menschen haben als Lesergenossenschaft den Aufbau ermöglicht. Oya vernetzt aktive Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Im aktuellen Heft geht es um das unmittelbare Engagement vor Ort und darum, wie es gelingen kann, in Zusammenarbeit mit Stadt- und Gemeindeparlamenten gute Ideen tatsächlich zu verwirklichen. Oft scheitern vielversprechende Projekte an mangelnder Kooperation mit Behörden und Politik, aber manchmal gelingt es, eine Brücke zu schlagen, ein offenes Ohr zu finden – und plötzlich bewegt sich mehr, als alle Beteiligten je zu hoffen gewagt haben. Gibt es »Zauberworte«, die hier die Türen öffnen? Oder sind es nur einzelne Glücksfälle in ansonsten verkrusteten Strukturen? Oya Nr. 31 zeigt mit vielen lebendigen Beispielen Strategien zur Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und der Kommunalpolitik.

Verlosung

Ich möchte gern hier im Blog 3 Exemplare der aktuellen Ausgabe verlosen, die mir die Redaktion von Oya zur Verfügung gestellt hat. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, kann hier in den Kommentaren noch bis zum 20.03.2015, 12.00 Uhr mittags sein Interesse bekunden.

Aus allen Kommentaren wird der/die Gewinner*in am 20.03.2015, 12 Uhr mittags per Los oder mit dem Random-Generator (je nach Teilnehmerzahl) ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner*in wird von mir per Mail benachrichtigt (daher bitte eine gültige E-Mail-Adresse beim Kommentieren angeben).

Lesetipps

“Erstmalig in Deutschland präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Ausstellung Vivian
Maier – Street Photographer mit einer Auswahl von 120 Werken vom 19. Februar bis 12. April 2015.”

“Ann-Kathrin Kampmeyer hat 26 Frauen fotografiert, sechs davon sind obdachlos. Die Besucher der Ausstellung mit den authentischen Porträts stehen vor der Herausforderung, die Unterschiede zu erkennen. Aber gibt es die überhaupt? Bis Oktober werden die Aufnahmen in Borgfelde gezeigt.”

“Forests have an ancient and mysterious charm that keeps us all coming back, whether we’re photographers looking for the perfect shot or just travelers and weekenders.”

“Sie sitzen im Dämmerlicht im Auto. Sie wirken allein, verlassen, oftmals mit traurigem Blick. Die Rede ist von den Hunden, die der britische Fotograf Martin Usborne für seinem Hunde-Bildband The Silence of Dogs in Cars fotografiert hat.”

Lesetipps

“Für eine Ausstellung fotografiert Espen Eichhöfer eine Berlinerin auf der Straße. Sie verklagt ihn, weil sie ihre Persönlichkeitsrechte verletzt sieht.” [...]

“Die grundlegende Bedeutung des Prozesses sieht auch Lutz Fischmann, Geschäftsführer des Fotografenverbandes Freelens. Es gehe dabei nicht nur um die Existenz der Straßenfotografie in Deutschland, sondern auch um unser kollektives Gedächtnis: “Man kann sicherlich behaupten, dass alle wichtigen Fotografien der letzten 175 Jahre, auf denen Menschen abgebildet sind, ohne die notwendige Einwilligung der abgebildeten Personen entstanden sind. Es sind allesamt Ikonen der Fotografie – ohne sie wäre unsere Welt ärmer und wir würden viele Geschehnisse heute nicht mehr verstehen und darstellen können, hätten wir diese Fotos nicht.”

“Meet Karolyn Gehrig, the queer disabled artist who’s transforming her frequent hospital visits into artwork, a hashtag, and a social movement.” [...]

“Taking the photos is a way for Gehrig to feel powerful in a space that most people often feel powerless.”

Lesetipps

  • Bei kwerfeldein gibt es einen interessanten Gastbeitrag von Christoph Ermert – Das Dunkle in mir.  Es geht um therapeutische Fotografie bei der Bewältigung kaum zu ertragender und schwer zu beschreibender Gefühle. Wow, eine mutige Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Schatten.

“Innerhalb der Therapie ging es unter anderem darum, zu beschreiben, wie es mir geht, wenn ich keine Kraft mehr habe, wenn ich nicht mehr an mich und an das Gute glaube.”

Hi Leute, wir gründen einen Sender

Wir gründen einen Sender, den ersten genossenschaftlichen Sender in Deutschland.
“Der Sender” wird eine gemeinschaftlich finanzierte, unabhängige Plattform für zukunftsweisenden Journalismus.

“Die Idee von Digitalverlegerin Christiane Frohmann zu ihrem Buchprojekt ist recht einfach: Am Ende sollen 1000 Texte über das Sterben stehen.”