Kategorie-Archiv: Politisches

Lesetipps

„Gleichberechtigte Teilhabe geht anders. Ich will lieber Geschichten hören, wie beide Seiten von der Zusammenarbeit lernen, sich entwickeln, gemeinsam profitieren und gleichberechtigt zusammenarbeiten.“

„Er nahm das Gespräch zum Anlass, uns alle aufzufordern, ganz grundlegend über Fragen wie “In welcher Gesellschaft wollen wir leben?, “Müssen wir nicht den Begriff des Kapitals neu definieren?” “Was passiert mit einem System, wenn ihm das Feindbild abhanden kommt?” “Brauchen wir Räume, die frei von kommerziellen Marktmechanismen sind?” nachzudenken … Die Fragestellungen seines geplanten Instituts. Mich werden diese Fragen weit über seinen Tod hinaus beschäftigen und ich werde weiter in seinem Sinne das Netzwerk und die darin liegende kollektive Intelligenz als Problemlöser nutzen.“

„Niemals zuvor spürte ich solch tiefe Verbundenheit. Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns. Durch eine kleine Geste kannst Du das Leben einer Person ändern, zum Guten oder zum Bösen.“

Lesetipps

„Suche Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln, gerne Kohle, bis 400 warm.“

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„Arbeit, die systematisch unsichtbar gemacht wird, gerät logischerweise auch aus dem Blick politischer Verhandlungen, gilt als unwichtig, vernachlässigbar. Deshalb macht das Netzwerk Care-Revolution den ersten Mai zum „Tag der unsichtbaren Arbeit“. Geplante Aktionen in diesem Jahr sind:
*Frankfurt am Main, 9.30 Uhr, Günthersburgpark
*Berlin, 10 Uhr, Hackescher Markt
*Freiburg, 11 Uhr, Stühlinger Kirchplatz
*Hamburg, 11 Uhr, Rödingsmarkt“

 

Oya: Tatorte – Wo mutige Menschen wirken

Unter dem Motto „anders denken. anders leben“ berichtet die Zeitschrift Oya nunmehr seit fünf Jahren über Menschen und Initiativen, die sich für gesellschaftlichen Wandel und eine enkeltaugliche Zukunft engagieren. Wichtig für Oya sind außerdem die vielfältigen sozialen Bewegungen, die sich für mehr Bürgerbeteiligung in der Politik, eine Ökonomie ohne Wachstumszwang und eine Kultur von Kooperation und Verbundenheit einsetzen. Auch die Zeitschrift selbst basiert auf einem solidarischen Wirtschaftsmodell – fast 500 Menschen haben als Lesergenossenschaft den Aufbau ermöglicht. Oya vernetzt aktive Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Im aktuellen Heft geht es um das unmittelbare Engagement vor Ort und darum, wie es gelingen kann, in Zusammenarbeit mit Stadt- und Gemeindeparlamenten gute Ideen tatsächlich zu verwirklichen. Oft scheitern vielversprechende Projekte an mangelnder Kooperation mit Behörden und Politik, aber manchmal gelingt es, eine Brücke zu schlagen, ein offenes Ohr zu finden – und plötzlich bewegt sich mehr, als alle Beteiligten je zu hoffen gewagt haben. Gibt es »Zauberworte«, die hier die Türen öffnen? Oder sind es nur einzelne Glücksfälle in ansonsten verkrusteten Strukturen? Oya Nr. 31 zeigt mit vielen lebendigen Beispielen Strategien zur Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und der Kommunalpolitik.

Verlosung

Ich möchte gern hier im Blog 3 Exemplare der aktuellen Ausgabe verlosen, die mir die Redaktion von Oya zur Verfügung gestellt hat. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, kann hier in den Kommentaren noch bis zum 20.03.2015, 12.00 Uhr mittags sein Interesse bekunden.

Aus allen Kommentaren wird der/die Gewinner*in am 20.03.2015, 12 Uhr mittags per Los oder mit dem Random-Generator (je nach Teilnehmerzahl) ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner*in wird von mir per Mail benachrichtigt (daher bitte eine gültige E-Mail-Adresse beim Kommentieren angeben).

Lesetipps

„Action Painting Chaos – wenn der Kopf zu voll ist, wenn scheinbar nichts mehr geordnet und strukturiert werden kann, dann hilft nur malen, malen und malen, bis nichts mehr da ist, bis man wieder eine angenehme “Fülle von Leere” empfindet.“

„Man hat es mit einer großen Unbekannten zu tun, die sich nicht mathematisch fassen lässt – mit der menschlichen Natur. Wie wird der Mensch das Grundeinkommen verkraften? Wird er noch arbeiten oder sich komplett aushalten lassen?“

„Die Jury der Initiative Nachrichtenaufklärung e. V. präsentiert jährlich zehn Nachrichten oder Themen, die in der medialen Berichterstattung zu kurz gekommen sind. Es handelt sich um Themen, die für die deutsche Öffentlichkeit relevant sind, über die aber bislang in Presse, Funk, Fernsehen und Internet kaum Debatten geführt werden. Die Top Ten des Jahres 2015 wurden am 26. Februar im Deutschlandfunk in Köln vorgestellt.“

Lesetipps

„Was ist Arbeit? Was ist sinnvolle Arbeit? Wie funktionieren Mensch und Gesellschaft? Wie gehen wir mit Menschen um, die weniger leistungsfähig sind? Wie gehen wir mit Ressourcen um? Stecken wir in einem Wachstumswahn? Sollte das Wirtschaftswachstum nicht wenigstens unsere Sozialwerke sichern? Hat die Wirtschaft der Existenzsicherung der Gesellschaft zu dienen oder die Gesellschaft dem Wirtschaftswachstum? Wer profitiert von diesem Gesellschaftsvertrag?“

  • quergedachtes | Inklusionsgedanken

    Aleksander Knauerhase fragt in seinem Blogbeitrag, wie es denn mit Inklusions-Aktivisten im Bereich der seelischen/psychischen/geistigen Behinderungen aussieht. Wieso hört man diese so wenig? Für welche Nachteilsausgleiche setzt sich diese Gruppe ein? Welche Vorurteile bestehen? Wie sollte ein unterstützendes Umfeld aussehen, damit Betroffene mehr an die Öffentlichkeit gehen…

„Beim Thema Inklusion fallen mir spontan und durchweg nur Menschen mit einer körperlichen Behinderung ein. Also wenn es darum geht in der Öffentlichkeit zum Thema Inklusion etwas zu sagen. Kommen wirklich Menschen mit seelischen Behinderungen bei Konferenzen, Tagungen oder Podiumsdiskussionen zu Wort?“

»Wenn in diesem Fall das Persönlichkeitsrecht vorgeht, dann ist die Straßenfotografie, so wie wir sie kennen und in Museen betrachten können oder in Bildbänden betrachten können, nicht mehr möglich.«  Sebastian Graalfs, Rechtsanwalt

 

Ausstellungstipp: Radikal persönlich

Eröffnung am 31. Oktober 2014 um 17.00 Uhr, Zionskirche, Zionskirchplatz, 10119 Berlin-Mitte

25 Jahre nach dem Fall der Mauer und zeitgleich zum „Monat der Fotografie-Off“ erinnert die Zionskirche in Berlin-Mitte an ihre politische Geschichte und zeigt vom 31. Okt bis zum 30. Nov 2014 die Ausstellung
„Radikal persönlich“ Fotografien von Ann-Christine Jansson mit Zeitdokumenten der Friedlichen Revolution.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die schwarz-weiß-Fotografien von der schwedischen Fotografin Ann-Christine Jansson. Ohne ihren Beruf zu verraten, ist sie häufig in den 1980er Jahren über die Grenze am Ausländer-Kontrollpunkt Checkpoint Charlie gegangen. Jansson hat an vielen Treffen und Demonstrationen der ostdeutschen Opposition teilgenommen und fotografiert. In Ostberlin kam Ann-Christine Jansson in Kontakt mit den ‘Aktivisten’ der Umwelt-Bibliothek, die in diesen Jahren in den Kellern der Zionsgemeinde einen Widerstandsraum fanden und von dort aus systemkritische Schriften wie die Umweltblätter im ganzen Land verteilten. Diese Bilder wurden in Zeitungen und Zeitschriften in ganz Europa verbreitet. Um später weiter in die damalige DDR einreisen zu können, wurden viele dieser Fotos ohne ihren Namen publiziert. Ann-Christine Jansson hat in ihren eindrucksvollen Bildern Stimmungen, Gefühls-zustände und Empfindungen festgehalten, denen es neben einem hohem dokumentarischen Wert noch heute gelingt, etwas von der Atmosphäre jener Zeit zu vermitteln.

http://www.widerstandsraeume.de/radikal-persoenlich/