Kategorie-Archiv: Tierisches

Meine kleine Kreuzspinne wächst und gedeiht

Zunächst einmal: Gundula geht es gut. Als sie längere Zeit mal nicht zu sehen war, fing ich an, mir Gedanken zu machen. Wegen dem Starkregen uns so oder ob ein Vogel sie gefressen hat. Aber alles ist gut, sie ist wieder aufgetaucht am alt bekannten Platz und hat ihr wunderschönes Netz mal eben restauriert. Also ich habe die Spinne auf meinem Balkon jetzt Gundula getauft. Ich kenne mich mit Spinnen nicht wirklich aus und im letzten Jahr habe ich sie noch ganz vorsichtig aber entschlossen mit dem Besen vom Balkon entfernt. Aus Respekt. Ihre Vorgängerin sozusagen oder ihre Mutter. Eigentlich weiß ich nicht, ob Gundula tatsächlich weiblich ist? Moment – das google ich jetzt mal.

Da Spinnenmännchen in ihrem Hinterleib keine Eier tragen, ist dieser wesentlich kleiner und schmaler als der des Weibchens. Er ist sogar schmaler als der Vorderkörper. Damit wirken die Männchen erheblich kleiner. Gut erkennbar sind sie auch an den Begattungshilfsorganen an den Pedipalpen, die wie kleine “Boxhandschuhe” an kurzen Armen vor dem Kopf aussehen.

Quelle: Die Welt der kleinen Krabbeltiere

Hat Gundula Boxhandschuhe? Dank einer Leihgabe meines Nachbarn kann ich heute sogar mit einer Makro-Aufnahme von Gundula aufwarten… Aber Boxhandschuhe – *hm* ich weiß nicht. Ich werde die Sache weiter beobachten.

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Fotos: Ina Müller-Schmoß

Den Kormoran beim Fischen beobachtet

Neulich beim Spaziergang an der Wuhle mal wieder den Kormoran getroffen. Erstaunlich, welch große Fische so ein Kormoran verschlingen kann. Weitere Infos und wirklich tolle Fotos gibts auch bei Gerhard Brodowski. Jetzt wäre es wirklich an der Zeit mir speziell für die Tierfotografie ein leistungsstärkeres Equipment zu zulegen. Meine doch schon 10 Jahre alte Nikon und das Einsteiger-Objektiv kommt langsam an seine Grenzen… Es wäre wirklich ein Traum mit einem nicht gleich bleiern schweren lichtstarken Zoom zu fotografieren. Dann könnten die Fotos mit dem Eisvogel beim Fischen auch mal scharf werden.

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Schwanenbaby

Vor ein paar Tagen konnten wir beobachten, dass ein Schwanenjunges geschlüpft ist. Leider haben sich die Schwäne ja ihren Nistplatz in einer sehr belebten Gegend ausgesucht. Wir hoffen ganz doll, dass sie ihr Junges gut durchbringen und sich im nächsten Jahr hoffentlich einen geschützteren Ort zum Brüten aussuchen. Die Fotos sind mit nem Teleobjektiv gemacht. So dicht würden wir sonst nicht an den Nistplatz herangehen, um sie nicht noch unnötig zu beunruhigen. Es ist eh schon viel zu hektisch dort. Ein Gärtner ließ sich nicht abhalten, bis auf wenige Zentimeter ans Nest heran zu fahren mit seinem Rasenmäher!!! Man glaubt sowas ja nicht…

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© Fotos: Carola Gasser

Schwäne beim Brüten

Ich habe mal wieder nach den Schwänen geschaut. Noch ist kein Schwanenjunges geschlüpft. Die Brutzeit beträgt ca. 40 Tage. Die Filmsequenzen, die den Nestbau zeigen, sind vom 20. April. Ab Minute 2:15 kann man sehen, wie das Gelege gewendet werden. Die Eier müssen wohl regelmäßig belüftet werden, erklärt mir eine Nachbarin. Der brütenden Schwanenfamilie habe ich inzwischen einige nette Begegnungen zu verdanken. Man bleibt stehen und staunt. Trifft sich wieder und fragt nach. Und passt auf, dass das alles nicht zu laut wird für die Schwäne. Und achtet darauf, dass Hunde dort möglichst keinen zusätzlichen Streß machen. Denn normalerweise brüten Schwäne ja eher an geschützteren Stellen, wie z.B. im Schilf. Ende Mai dürfte dann – wenn alles gut geht – das erste Junge schlüpfen. Wir hoffen sehr, das alles gut geht!!! :-)