Blogpatenschaften - Soziales Engagement vernetzen

Dienstag, Juli 22nd, 2008

Logo BlogpatenschaftenWie kann man dialogorientierte Web-Technologien dafür nutzen, Menschen miteinander zu verbinden und soziales Engagement zu unterstützen? Internet ist längst viel mehr als Einwegkommunikation. Social Web meets Social Action. Darüber nachdenkend, traf ich im April 2008 auf der re:publica in Berlin mit einigen Gleichgesinnten zusammen.

Viele Gespräche, die im Anschluß an die Real-Life-Treffen auch in Blogs geführt wurden, haben spontan gezeigt, dass es eine ganze Reihe von engagierten Bloggerinnen und Bloggern gibt, die sich freuen würden, Web-Neulingen die Möglichkeiten des Publizierens, Recherchierens und Vernetzens im Internet zu vermitteln oder NGO´s und gemeinnützige Vereine, sofern diese es wollen, bei der Öffentlichkeitsarbeit im Internet zu unterstützen.

Ermutigt durch diese Resonanz ist wenig später das Projekt Blogpatenschaften.de online gegangen. Die Blogpaten, wollen Katalysatoren sein für soziale Ideen, die es sonst eher schwer haben, sich in den klassischen Medien zu positionieren. mehr »

TV-Out-Aktion

Mittwoch, Juli 16th, 2008

Auf HB´s Brain-Sluff gibt es einen Fernseher zu verschenken. Einzige Bedingung: Man muß sich bewerben.

TV out

Es kann sich mit Texten, Bildern, Lobpreisunggen, Fotos, Bettelbriefen, Videos, Musik (auch gerne eine Oper) oder auch einem Blogeintrag … also voll medial beworben werden. Es muss nur kreativ und von dem Bewerber selber erstellt worden sein. Aus Deutschland sollte der Beitrag kommen. Ich behalte mir auch vor Einsendungen abzulehnen.

Nö, ich brauche keinen. Meine Anregung? So einen Widescreen (mit DVD-Recorder) für eine wirklich schöne Diashow mit einzigartigen Fotos nutzen und an Orten aufstellen, wo Menschen lange warten müssen. Z.B. Arztpraxen, Behörden, Ämter, Wartehallen - als Alternative zu Aquarium oder nervigen Werbebotschaften.

Mich interessierte dann noch, was bedeutet eigentlich Sluff? Im Header zum Blog findet man auch gleich die Antwort:

Sluff beschreibt den weichen rutschenden Puderschnee, der beim Extremskiing eine Lawine auslösen kann. Also lass ich mal meine Gehirnlawine auf das Internet los!

Twitter-Rundschau: Zwischen Weltformel und Alltagsimpressionen

Mittwoch, Juli 16th, 2008

minuszero: schreiben ist struktur, mitunter noch vor dem schreiben. genau daran arbeite ich gerade.

anachorete: warum fällt mir so oft erst um 2 minuten vor 0.00 uhr ein, dass ein tag stattgefunden hat?

iSophus: Schlafdefizit reduziert. Guten Morgen. Bin froh nicht in einer Welt ohne Internet aufgewacht zu sein.

sammelmappe: am besten alles gleichzeitig machen, dann geht alles auf einmal schief - spart #nerven

spreeblick: Gar nicht so schwer: Freihändig Fahrrad fahren und dabei auf dem Handy twi

saschalobo: Habe einen Festplattencrash in der Familie. Kondolenzen sind direkt an @texastee möglich; Tweets statt Blumen.

engl: ich gerade, im hinterhof bei den mülltonnen. im hintergrund der muezzin. sehr schöne stimme. #neukölln

JoachimGraf: 999 Kontakte auf Xing. heute werde ich vierstellig #schwanzvergleich

HumanVoice: Twitter zerstreut, Yoga konzentriert.

Blogaktion: Blogger unterstützen soziale Projekte und Offliner

Dienstag, Juni 10th, 2008

Logo BlogaktionJeder Blogger, jede Bloggerin ist Teil der Vernetzung im Internet und ebenso Teil eines sozialen Netzes jenseits des Internets (Familie, Freunde, Bekannte, Kolleginnen, Vereine,…). Diese Blogaktion, auch Blogkarneval oder Blogparade genannt, möchte herausfinden: Wo gibt es Blogger(innen), die jene, die noch nicht im Web sind, dabei unterstützen, an dieser Vernetzung teilzuhaben? Wo nutzt man bereits das Internet, um auf konkrete Aktionen außerhalb des Internets aufmerksam zu machen, sich zu vernetzen.

Schreibt über Eure Erfahrungen mit Neugierigen, Web-Novizen und Internet-Skeptikern. Zeigt Interessierten, wie leicht das Schreiben im Web funktioniert und was Euch daran reizt. Unterstützt ein soziales Offline-Engagement in Eurem Umfeld und berichtet darüber. Schreibt, wie ihr Euch mit Hilfe des Internets vernetzt. Verbindet Euer Web-Engagement mit sozialen Aktionen außerhalb des Internets. Berichtet über alle Erfahrungen, die ihr dabei macht. Egal, ob diese positiv oder negativ sind. Wir wollen mit diesem Blogprojekt Eure Erfahrungen bündeln. Es gibt viele Menschen, die etwas zu sagen hätten aber gar nicht wissen, dass ihnen das Internet dabei behilflich sein könnte. Vernetzen, Publizieren und Recherchieren waren noch nie so einfach, wie heute. mehr »

Du hättest darüber bloggen sollen…

Montag, Juni 2nd, 2008

schreibt gerade ein Leser als Kommentar unter diesen Artikel den ich rückblickend auf ein Ereignis aus dem Jahre 2001 geschrieben habe.

Was war geschehen? Hier die Kurzfassung: Ich wohnte damals in Berlin-Mitte in einer kleinen Neubauwohnung. Mitten in der Nacht werde ich durch einen Feuerwehreinsatz geweckt. In der Wohnung über mir wurde ein Toter gefunden, der dort schon mehrere Wochen gelegen haben muß. Niemand hat diesen Mann vermißt. Auch fiel noch während des Feuerwehreinsatzes das Wort Seuchengefahr. Mehr erfahren wir Mieter in dieser Nacht aber nicht. Was uns noch in den darauffolgenden Tagen und Wochen zu Schaffen macht, ist der Umstand, dass die Wohnung des Verstorbenen nicht sofort desinfiziert wurde. Hausverwaltung, Hausmeister, Polizei, TBC-Stelle und Hygieneamt sagen gleichermaßen, sie seien hier nicht zuständig. mehr »

Twittert hier eigentlich jemand?

Donnerstag, Mai 29th, 2008

habe ich neulich so in die Runde gerufen und fragende Blicke auf mich gezogen. Ich wollte über einen Twitter-Account Links zu Djembe-Notationen vom jeweils letzten Trommel-Kurs plus dem, was mir sonst noch so zum Thema Djembe im Internet begegnet (es gibt inzwischen erstaunlich viel), bereitstellen.

Twitter-LogoTwitter ist schon irgendwie cool. So kann man Twitter z.B. zum Versenden von kurzen Infos und Linktipps, ähnlich, wie ein Blog nutzen. Einfach bei twitter.com anmelden, dem Interessentenkreis die Twitter-Adresse bekannt machen und los gehts.

Twitter macht Spaß. Viele Tweets, die ich so zwischendurch mal lese, lassen mich schmunzeln. Das reicht mir persönlich schon aus, um Twitter gut zu finden und zu nutzen. Wer mir dort folgen mag: Ina bei Twitter. Ich selbst lese die Tweets Einiger, die ich auch so schon mal irgendwo getroffen habe. Ich glaube allerdings nicht, dass ich von mehr als 50 Leuten solche Short-Infos abonnieren würde. Mir gefällt dagegen die Vorstellung, “da draußen” sowas wie Kollegen zu haben, die auch irgendwie mit dem Web zugange sind. Man wünscht sich “Guten Appetit”, wenn man Mittagspause macht, fragt mal nach dem einen oder anderen Rat oder gibt irgendetwas Privates zum Besten. Alles in jeweils 140 Zeichen gepackt. mehr »