So schön blüht es jetzt im wuhlegarten

Auf Twitter habe ich @schwarzeRose entdeckt und war sofort begeistert von ihren Fotos. Und auch den Texten zu den Bildern. Das ist also der Grund, weshalb ich nun auch wieder vermehrt auf allen Vieren unterwegs bin. Soweit mir das meine Gelenke ermöglichen. Das Aufstehen fühlt sich jedesmal sehr unflott an und ich hoffe nur, dass mich mein Physiotherapeut dabei nie sehen wird. Aber – und darum geht es ja wohl im Leben – es macht viel Spaß. Bei schönem Wetter zumindest. Dann sitze ich eben etwas länger als sonst mitten in einer Blumen-Wiese und freue mich des Lebens…

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wuhlegarten_04_09© Fotos: Ina Müller-Schmoß

Altes statt Blütenpracht und Fuchs

Eigentlich wollte ich heute bei dem schönen Wetter nochmal Blüten fotografieren aber dann kam alles doch ganz anders. Ich war zwar extra nochmal im wuhlegarten, dann kurz auf dem Kiez-Flohmarkt in der Puchanstraße und auch in der Altstadt. Ich habe auch sehr viele schöne Blüten gesehen, war aber so sehr vertieft in anregende Gespräche, dass ich den Fotoapparat heute mal einfach nur spazieren getragen habe… Ersatzweise gibt es jetzt ein paar Fotos von meinen Spaziergängen der letzten Woche zu sehen. Der Witz ist, auf diesem verfallenen Gebäude lief plötzlich auf dem Dach (!) tatsächlich ein Fuchs lang. Den habe ich aber diesmal leider nicht erwischt – ich war einfach so überrascht und dann nicht schnell genug… Vielleicht gelingt mir das ein andermal. :-)

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© Fotos: Ina Müller-Schmoß

Lesetipp zum bedingungslosen Grundeinkommen

Meine Perspektive auf das Grundeinkommen – ein Beitrag von Baukje Dobberstein

Ich stelle mir immer wieder die Frage, worein ich meine Lebenszeit investiere. Ob ich als Psychotherapeutin mehr Depressionen heilen könnte, als ich mit Grundeinkommen verhindern kann?

Baukje Dobberstein arbeitet als Ärztin und Psychotherapeutin. Jeden Tag wird sie damit konfrontiert, dass das Arbeits- und Sozialsystem die Menschen krank macht: Diejenigen, die schon arbeitslos sind, aber auch alle anderen, die Arbeitsbedingungen akzeptieren die sie krank machen, weil sie Angst vor einem repressiven Sozialsystem haben. Deswegen tritt sie für das Bedingungslose Grundeinkommen ein und schreibt auf ihrem Blog regelmäßig über das Thema. Sie lebt in Hannover.

Das alte Fahrrad

Das alte Fahrrad jetzt nochmal in bunt. Etwas später bin ich nochmal dorthin und es stand tatsächlich immer noch da. Ich dachte sofort – das ist Kunst. Ein paar Meter weiter, wo ein zweites Fahrrad stand, waren jetzt nur noch eine Pfütze und ein paar abgefallene Muscheln zu sehen. Hat das andere jemand mitgenommen? Ich träumte so vor mich hin, fotografierte und staunte über Formen und Vergänglichkeit als jemand vorbei kam und sich wirklich sehr ärgerte über diesen Müll und den Vandalismus und diesen Gestank. So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein…

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© Fotos: Ina Müller-Schmoß