Buchtipp: Welt mit Zukunft

Montag, Dezember 10th, 2007

Welt mit ZukunftWelt mit Zukunft - Überleben im 21. Jahrhundert. Das Buch von Franz Josef Radermacher & Bert Beyers ist keine “leichte Kost” in meinen Augen. Ein unbequemes Buch, das einen bewegt, zum Nachdenken anregt. Der Inhalt des Buches wird mich noch länger beschäftigen. Ich möchte hier nur einige kurze Auszüge vorstellen, die vielleicht den Einen oder die Andere zum Lesen dieses Buches anregen.

Radermacher zeigt u.a. Parallelen zwischen der Geschichte der Osterinsel und dem Planeten Erde auf. Unter der Überschrift: “Wie löst man ein Gefangenendilemma?” heißt es

“Die Bewohner der Osterinsel hätten ihre Welt nur gemeinsam retten können, allerdings hätten sie dazu alle die Prestigekonkurrenz um den Bau großer Statuen (Anmerkung: dadurch wurden die Wälder abgeholzt und damit die Lebensgrundlage zerstört.) durchbrechen müssen. Da sich Einzelne verweigerten, blieben sie alle Gefangene einer fehlgeleiteten Konkurrenzsituation (Gefangenendilemma). In diesem Sinne blockierten sich alle gegenseitig, und der Prozess der Zerstörung setzte sich fort.”

Ebenso interessant die Überlegungen zum sogenannten Ultimatumspiel:

Die typische Situation sieht wie folgt aus: Zwei Personen befinden sich in einem Raum, und eine dritte Figur, der “reiche Onkel”, legt 1000 Euro auf den Tisch. Einer der beiden darf als erster zugreifen: “Nimm dir davon so viel du willst”, sagt der Onkel. “Gib dem anderen den Rest - aber keine Kommunikation! Wenn der andere nicht ablehnt, könnt ihr beide das Geld behalten. Weigert er sich, bekomme ich das Geld zurück.”

Wer darf als erster zugreifen? Warum? Nach welchen Kriterien würden wir selbst das Geld verteilen? Wie ist das mit den Zugriffsrechten, wenn wir diese Laborsituation auf die Verteilung von Wohlstand in der Welt übertragen?

Und noch zwei Zitate:

“Das Vermögen der 700 reichsten Familien auf diesem Globus ist in den Jahren 2003 und 2004 um 800 Milliarden US-Dollar gewachsen, insbesondere zulasten des weltweiten Mittelstandes. Dieser Zuwachs würde für die Finanzierung des geamten Global Marshall Plan bis zum Jahre 2015 reichen.”

“Wie arm ist eine Welt, in der Millionen von Menschen keine Arbeit finden, alimentiert und ruhiggestellt werden? Wie arm ist eine afrikanische Frau, wenn sie drei Stunden täglich zum Brunnen und wieder zurück laufen muss, nur um ein paar Liter Wasser zu holen? Und wieso lassen wir dies zu, obwohl eine Überwindung dieser Verhältnisse möglich wäre?”

Einen guten Einstieg in die Begriffswelt von Web 2.0 und Blogosphäre

Mittwoch, August 1st, 2007

Web 2.0vermittelt Tom Alby´s Buch Web 2.0 - Konzepte, Anwendungen und Technologien. Das Buch liest sich für meinen Geschmack sehr flüssig und kommt gut ohne Quellcode aus. Erklärt werden unter anderem Begriffe, wie New Economy, Web 2.0, Blogs, Podcasts, Social Software und Folksonomy. Wer bisher noch nie mit dem Internet zu tun hatte, kann vom üblichen Fachjargon ja leider schnell verschreckt werden. Auch “normale” Internet-Nutzer fragen mich häufig, was denn z.B. eigentlich ein Podcast sei und was es mit dem Second-Life auf sich hätte. Auch ich kann und möchte nicht immer ALLES und jeden Trend und schon garnicht sofort mitmachen. Das Buch von Tom Alby stellt eine gute Zusammenfassung zum Thema Web 2.0 und Blogosphäre dar. Ein kleines Glossar ist ebenfalls enthalten. Im letzten Kapitel des Buches beantworten 7 Blogger die immer wieder ähnlichen Fragen des Autors z.B. zu Blog-Techniken, dem Umgang mit Informationsüberflutung, den Besonderheiten der deutschen Bloggerszene oder kommerziellen Aspekten beim Bloggen. Schade eigentlich, dass hier so ganz auf die Meinungen von BloggerInnen verzichtet wurde. Hier das Blog zum Buch.

Wie Nischenprodukte und potentielle Interessenten einander finden…

Donnerstag, Juli 12th, 2007

beschreibt Chris Anderson in seinem Buch “The Long Tail” - Der lange Schwanz. Anderson ist Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur der Zeitschrift “Wired”, in der auch erstmals 2004 seine Long-Tail-Theorie veröffentlicht wurde. Das parallel zur Arbeit am Buch entstandene Blog “erweist sich als Quelle unschätzbar guter Ideen, Ratschläge und Fakten.” U.a. am Beispiel der Musikindustrie beschreibt Anderson anschaulich, wie das Internet als riesige Vermarktungsschiene funktionieren kann. In meinen Augen ein interessantes Wirtschaftsbuch mit neuen Einblicken in netzspezifische ökonomische Zusammenhänge, das mehr als nur den konsumorientierten Ansatz betrachtet.

The Long Tail

Die Lebenshaltungskosten im Auge behalten

Freitag, Juli 6th, 2007

Ein Nachtrag zum Artikel “Nie wieder im Blindflug - meine Finanzen“. Vielen Dank für Eure Kommentare und Anregungen. Hier stelle ich Euch gleich mal die Muster-Tabelle der Lebenshaltungskosten als CALC-Datei zum Download zur Verfügung.

Logo OpenOfficeCALC ist das Tabellenkalkulationsprogramm von OpenOffice, einer kostenlosen und guten Alternative zu anderen Office-Lösungen.

Weitere Meinungen: Befreie Dein Büro - Open Office.
Wikipedia: OpenOffice

Mein Buchtipp, für alle, die noch nie mit einem Office-Paket gearbeitet haben und die jetzt richtig in OpenOffice einsteigen wollen: (Wer bereits mit anderen Office-Paketen Erfahrungen sammeln konnte, wird sich meiner Meinung nach auch ohne Handbuch in OpenOffice schnell zurecht finden.)

Open Office

Die heimliche Medienrevolution

Sonntag, Juni 3rd, 2007

Die heimliche MedienrevolutionWie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern, das beschreibt Erik Möller sehr anschaulich in seinem Buch. Ich finde das Buch auch für Nicht-Informatiker geeignet, um einen recht tiefen Einblick in die Thematik zu bekommen. Erik Möller ist selbst aktiver Wikipedianer. Die erste Auflage des vorliegenden Buches stellt Möller übrigends auch unter einer freien Lizenz auf seiner Website zum Download bereit. Ich habe das Buch, bis auf einige wenige (für mich) techniklastige Stellen, regelrecht verschlungen.

Buchtipps - Büroorganisation

Dienstag, Mai 8th, 2007

Hier möchte ich einige Bücher zum Thema Büroorganisation empfehlen.

Radikal vereinfachen
Crashkurs Buchführung für Selbstständige Schnelleinstieg Einnahmen-Überschuss-Rechnung