Schlagwort-Archiv: Gemeinschaftliches

Hausmusik

Ab und an treffen wir uns bei einer Freundin zum Musizieren. Es wohnen dort 6 Familien und man kennt sich ein wenig durch den Hofgarten und das Sommerfest. Wir haben alle Nachbarn gefragt, ob wir gelegentlich eine Stunde Hausmusik machen können. Sie wissen jetzt, dass spätestens um 20.00 Uhr wieder Ruhe ist und haben zugestimmt. DAS ist nicht überall möglich. Sicher gibt es schallisolierte Räume, die man anmieten kann. Oder es gibt diese gruftartigen Kellerhöhlen ohne Tageslicht. Dabei ist selbstgemachte Musik doch sowas Schönes, Wohltuendes. Das gehört nicht eingesperrt!

Diesmal (2 Mini-Djemben und eine Harfe) hat es jedenfalls richtig gegroovt.

 

Oya: Tatorte – Wo mutige Menschen wirken

Unter dem Motto „anders denken. anders leben“ berichtet die Zeitschrift Oya nunmehr seit fünf Jahren über Menschen und Initiativen, die sich für gesellschaftlichen Wandel und eine enkeltaugliche Zukunft engagieren. Wichtig für Oya sind außerdem die vielfältigen sozialen Bewegungen, die sich für mehr Bürgerbeteiligung in der Politik, eine Ökonomie ohne Wachstumszwang und eine Kultur von Kooperation und Verbundenheit einsetzen. Auch die Zeitschrift selbst basiert auf einem solidarischen Wirtschaftsmodell – fast 500 Menschen haben als Lesergenossenschaft den Aufbau ermöglicht. Oya vernetzt aktive Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Im aktuellen Heft geht es um das unmittelbare Engagement vor Ort und darum, wie es gelingen kann, in Zusammenarbeit mit Stadt- und Gemeindeparlamenten gute Ideen tatsächlich zu verwirklichen. Oft scheitern vielversprechende Projekte an mangelnder Kooperation mit Behörden und Politik, aber manchmal gelingt es, eine Brücke zu schlagen, ein offenes Ohr zu finden – und plötzlich bewegt sich mehr, als alle Beteiligten je zu hoffen gewagt haben. Gibt es »Zauberworte«, die hier die Türen öffnen? Oder sind es nur einzelne Glücksfälle in ansonsten verkrusteten Strukturen? Oya Nr. 31 zeigt mit vielen lebendigen Beispielen Strategien zur Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und der Kommunalpolitik.

Verlosung

Ich möchte gern hier im Blog 3 Exemplare der aktuellen Ausgabe verlosen, die mir die Redaktion von Oya zur Verfügung gestellt hat. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, kann hier in den Kommentaren noch bis zum 20.03.2015, 12.00 Uhr mittags sein Interesse bekunden.

Aus allen Kommentaren wird der/die Gewinner*in am 20.03.2015, 12 Uhr mittags per Los oder mit dem Random-Generator (je nach Teilnehmerzahl) ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner*in wird von mir per Mail benachrichtigt (daher bitte eine gültige E-Mail-Adresse beim Kommentieren angeben).

Soziales Dorf und Open Government

logo_soziales_dorf1Vom 9.-11. September treffen sich erstmalig die Aktiven für ein ‘Soziales Dorf‘ in Minden. (Was ist das Soziale Dorf?) Der Ort für das “Kennenlerntreffen“ wird der Nachhaltigkeitsstadtteil Obere Altstadt in Minden sein. Twitter: @Soziales_Dorf

Der wichtigste “Programmpunkt“ für das kommenden Bundestreffen ist das gegenseitige persönliche Kennenlernen der ökologisch & sozial Engagierten. Smalltalk unter vier Augen, Diskussionen in kleinen Gruppen sowie Kulturerlebnisse in Minden und Umgebung sollen das Gemeinschaftsgefühl für engagierte Aufgaben stärken.

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open-gov-camp-logo_kleinVom 29.-30 September findet in Berlin wieder ein Open Government Camp 2.0 statt. Die Teilnahme am Camp kostet 15,-€. Weitere Infos und Anmeldung. Twitter: @Gov2.0de

Das interaktive Internet ist zu einem der wichtigsten Treiber gesellschaftlicher Veränderungen geworden. Social Media und Web 2.0 haben ganz neue Formen der Kommunikation, Kollaboration und Partizipation – auch in Regierungs- und Verwaltungsalltag gebracht.

Verschenke Deinen ungenutzten Krams!

Dinge zu verschenken an Menschen, die etwas damit anfangen können. Diese Idee ist ja nicht neu. Eigentlich überall, wo ich bisher gewohnt habe, gab es immer irgendwo einen Umsonstladen in der Nähe oder eine Ecke im Hausflur oder im Hof, in der man noch gebrauchsfähige Dinge abstellen konnte. Fast immer gab es irgendjemanden aus der Nachbarschaft, der dafür noch Verwendung fand. Die Sachen, die wir dort abstellten, waren meist am nächsten Tag weg und wenn nicht, konnte man sie immer noch entsprechend entsorgen. Das organisiert sich manchmal völlig reibungslos ganz von allein aber leider werden solche Ecken, wenn niemand dafür die Verantwortung übernimmt, häufig auch als Müllplätze umgedeutet.

Seit einigen Jahren kann man nicht mehr benötigtes aber funktionsfähiges Zeugs auch auf der Website www.alles-und-umsonst.de – Verschenken macht Spaß, zunächst im Internet anbieten und schauen, ob sich ein Interessent findet, bevor man sich entscheidet, etwas wegzuwerfen. Auf der Website kann man z.B. nach verschiedenen Regionen Deutschlands suchen; Österreich und Schweiz sind ebenfalls vertreten, wenn auch mit noch wenigen Angeboten und Gesuchen.  Kategorien, wie: Haus und Wohnung, Kindersachen, Kleidung, Fortbewegung, Tierwelt, Elektronik, Wissen, Dies&Das und Bitte melde Dich, erleichtern die Suche. Ich habe das auch schon genutzt. In beide Richtungen. Es klappt! Auch wenn´s nur um den Zweitstaubsauger für den Garten ging und einen alten PC, für den sich noch jemand interessierte. Seit Juni 2009 gibt es nun auch ein Blog zum Projekt. Weiterlesen