Schlagwort-Archiv: Inklusion

Lesetipps

„Gleichberechtigte Teilhabe geht anders. Ich will lieber Geschichten hören, wie beide Seiten von der Zusammenarbeit lernen, sich entwickeln, gemeinsam profitieren und gleichberechtigt zusammenarbeiten.“

„Er nahm das Gespräch zum Anlass, uns alle aufzufordern, ganz grundlegend über Fragen wie “In welcher Gesellschaft wollen wir leben?, “Müssen wir nicht den Begriff des Kapitals neu definieren?” “Was passiert mit einem System, wenn ihm das Feindbild abhanden kommt?” “Brauchen wir Räume, die frei von kommerziellen Marktmechanismen sind?” nachzudenken … Die Fragestellungen seines geplanten Instituts. Mich werden diese Fragen weit über seinen Tod hinaus beschäftigen und ich werde weiter in seinem Sinne das Netzwerk und die darin liegende kollektive Intelligenz als Problemlöser nutzen.“

„Niemals zuvor spürte ich solch tiefe Verbundenheit. Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns. Durch eine kleine Geste kannst Du das Leben einer Person ändern, zum Guten oder zum Bösen.“

Oya: Tatorte – Wo mutige Menschen wirken

Unter dem Motto „anders denken. anders leben“ berichtet die Zeitschrift Oya nunmehr seit fünf Jahren über Menschen und Initiativen, die sich für gesellschaftlichen Wandel und eine enkeltaugliche Zukunft engagieren. Wichtig für Oya sind außerdem die vielfältigen sozialen Bewegungen, die sich für mehr Bürgerbeteiligung in der Politik, eine Ökonomie ohne Wachstumszwang und eine Kultur von Kooperation und Verbundenheit einsetzen. Auch die Zeitschrift selbst basiert auf einem solidarischen Wirtschaftsmodell – fast 500 Menschen haben als Lesergenossenschaft den Aufbau ermöglicht. Oya vernetzt aktive Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Im aktuellen Heft geht es um das unmittelbare Engagement vor Ort und darum, wie es gelingen kann, in Zusammenarbeit mit Stadt- und Gemeindeparlamenten gute Ideen tatsächlich zu verwirklichen. Oft scheitern vielversprechende Projekte an mangelnder Kooperation mit Behörden und Politik, aber manchmal gelingt es, eine Brücke zu schlagen, ein offenes Ohr zu finden – und plötzlich bewegt sich mehr, als alle Beteiligten je zu hoffen gewagt haben. Gibt es »Zauberworte«, die hier die Türen öffnen? Oder sind es nur einzelne Glücksfälle in ansonsten verkrusteten Strukturen? Oya Nr. 31 zeigt mit vielen lebendigen Beispielen Strategien zur Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und der Kommunalpolitik.

Verlosung

Ich möchte gern hier im Blog 3 Exemplare der aktuellen Ausgabe verlosen, die mir die Redaktion von Oya zur Verfügung gestellt hat. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, kann hier in den Kommentaren noch bis zum 20.03.2015, 12.00 Uhr mittags sein Interesse bekunden.

Aus allen Kommentaren wird der/die Gewinner*in am 20.03.2015, 12 Uhr mittags per Los oder mit dem Random-Generator (je nach Teilnehmerzahl) ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner*in wird von mir per Mail benachrichtigt (daher bitte eine gültige E-Mail-Adresse beim Kommentieren angeben).

Lesetipps

„Was ist Arbeit? Was ist sinnvolle Arbeit? Wie funktionieren Mensch und Gesellschaft? Wie gehen wir mit Menschen um, die weniger leistungsfähig sind? Wie gehen wir mit Ressourcen um? Stecken wir in einem Wachstumswahn? Sollte das Wirtschaftswachstum nicht wenigstens unsere Sozialwerke sichern? Hat die Wirtschaft der Existenzsicherung der Gesellschaft zu dienen oder die Gesellschaft dem Wirtschaftswachstum? Wer profitiert von diesem Gesellschaftsvertrag?“

  • quergedachtes | Inklusionsgedanken

    Aleksander Knauerhase fragt in seinem Blogbeitrag, wie es denn mit Inklusions-Aktivisten im Bereich der seelischen/psychischen/geistigen Behinderungen aussieht. Wieso hört man diese so wenig? Für welche Nachteilsausgleiche setzt sich diese Gruppe ein? Welche Vorurteile bestehen? Wie sollte ein unterstützendes Umfeld aussehen, damit Betroffene mehr an die Öffentlichkeit gehen…

„Beim Thema Inklusion fallen mir spontan und durchweg nur Menschen mit einer körperlichen Behinderung ein. Also wenn es darum geht in der Öffentlichkeit zum Thema Inklusion etwas zu sagen. Kommen wirklich Menschen mit seelischen Behinderungen bei Konferenzen, Tagungen oder Podiumsdiskussionen zu Wort?“

»Wenn in diesem Fall das Persönlichkeitsrecht vorgeht, dann ist die Straßenfotografie, so wie wir sie kennen und in Museen betrachten können oder in Bildbänden betrachten können, nicht mehr möglich.«  Sebastian Graalfs, Rechtsanwalt

 

Vernissage: Gee Vero – The ART of INCLUSION

Ich hatte das große Glück am Mittwoch bei der Ausstellungseröffnung Gee Vero – The ART of INCLUSION im Kleisthaus in Berlin mit dabei sein zu können. Gezeigt werden 40 Gemeinschaftswerke von 41 Künstler*innen als Teil der fortlaufenden Kunstaktion The ART of INCLUSION:

Kunst ist in der Lage, Inklusion auf allen Ebenen unmittelbar sichtbar zu machen. The ART of INCLUSION ist mein Angebot als autistische Künstlerin – eine von 67 Millionen Autist/innen – an die Gesellschaft, sich der Herausforderung des Mitmensch-Seins mit autistischen Menschen zustellen. Es ist eine Einladung an einem Gemeinschaftswerk teilzuhaben und sich auf mich und meine Kunst einzulassen. Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft werden eingeladen, gemeinsam mit mir der Inklusion, im Sinne des lateinischen Ursprungs des Einschlusses und der Dazugehörigkeit,einen Schritt entgegen zu gehen. Ein Blatt Aquarellpapier wird zum Ort der Begegnung. Zwei Bilder werden ein Gemeinsames. Die unterschiedlichen Ergebnisse zeigen, wovon die Gesellschaft noch weit entfernt ist: Toleranz, Akzeptanz und Inklusion autistischer Menschen ist keine Illusion.

Es folgt eine kleine Foto-Dokumentation von der Vernissage und die Empfehlung, sich diese Ausstellung, wie auch die anderen sehr ausdrucksstarken Bilder von Gee Vero, die sich Bareface (unverhülltes Gesicht …im Sinne von ehrlich…Wahrheit…) nennt, unbedingt einmal anzuschauen! Das erste Gemeinschafts-Bild zu AoI (Art of Inclusion) entstand übrigens mit Udo Lindenberg.

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Über den Tellerrand geschaut

Die Zukunft der Menschen und der Erde ist aufs Engste damit verknüpft, dass Alle an der Gestaltung des Zusammenlebens beteiligt sind und Verantwortung persönlich erlebbar ist. Michael von der Lohe, Initiator „Der Aufrechte Gang

„Der Aufrechte Gang“ – Finale from OMNIBUS on Vimeo.

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Wheelmap.org verschenkt noch 50 Rampen.

„Wer kennt Multiplikatoren im Einzelhandels- oder Gastronomiebereich, die auf unsere Aktion Läden und Lokale aufmerksam machen können?
Dann schickt ihm dieses 3-Minuten-Formular: Bitte weitersagen! „

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