Schlagwort-Archiv: Internet

Meine Seite, Deine Seite – externe Links in separatem Fenster öffnen?

Verfolge gerade andernorts eine Diskussion über ein WordPress-Plugin, welches externe Links automatisiert mit target=”_blank” verknüpft. Und ich ärgere mich immer, dass ich hier noch solche früher mal üblichen target=”blank”- Einstellungen habe. Sogleich stolpere ich noch über diese Blogparade: Externe Links.

Ich finde, der Besucher soll selbst entscheiden können, wie er browsen will, also z.B. über die rechte Maustaste “Link in neuem Fenster öffnen”. Vor ein paar Jahren war target=”_blank” unter Webmastern üblich. Der User sollte sehen, dass er die ursprüngliche Website verlässt, möglichst mit einem sich neu öffnenden Fenster, welches man dann auch wieder schließen konnte. Die ursprüngliche Seite lag dann noch immer offen im Hintergrund. Dabei gibt es doch die Rücktaste im Browser, wenn man wieder zur Ursprungsseite zurückkehren möchte oder die Möglichkeit des Navigierens in der Chronik des Browsers. Weiterlesen

Besser sprechende Namen verwenden

ZielBeim Erstellen eines Newsletters, der auch jedes mal in einer kleinen Auflage gedruckt wird, fällt mir immer wieder das folgende vermeidbare Problem auf. Immer dann, wenn Web-Medien mit Print-Medien verknüpft werden, wird es unschön, wenn URL-Namen und/oder Dateinamen unendlich lang und kryptisch daher kommen.

So wollte ich in einem Newsletter auf eine interessante Information hinweisen, die in einer Datei lag, deren URL in etwa so aussah:

http://www.dies-ist-ein-beispiel.de/gi-bin/brain_connector.pl?action=
Navbar.CreatePage;2x&navbar_action=0,25000[00020,25000000074
,2500000008]1&SessionId=anonym/Download77779/586_feld_88888
88809.pdf

Wenn der Newsletter z.B. bei A4-Größe dreispaltig aufgebaut ist, würde sich diese URL, ähnlich einem Bandwurm mindestens als 5-Zeiler durchs Layout winden. Das ist weder schön, noch praktisch, noch sinnvoll, denn eigentlich möchte ich Inhalte vermitteln und diese web- und printgerecht aufbereiten. Weiterlesen

Wie Nischenprodukte und potentielle Interessenten einander finden…

beschreibt Chris Anderson in seinem Buch “The Long Tail” – Der lange Schwanz. Anderson ist Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur der Zeitschrift “Wired”, in der auch erstmals 2004 seine Long-Tail-Theorie veröffentlicht wurde. Das parallel zur Arbeit am Buch entstandene Blog “erweist sich als Quelle unschätzbar guter Ideen, Ratschläge und Fakten.” U.a. am Beispiel der Musikindustrie beschreibt Anderson anschaulich, wie das Internet als riesige Vermarktungsschiene funktionieren kann. In meinen Augen ein interessantes Wirtschaftsbuch mit neuen Einblicken in netzspezifische ökonomische Zusammenhänge, das mehr als nur den konsumorientierten Ansatz betrachtet.

The Long Tail

Die heimliche Medienrevolution

Die heimliche MedienrevolutionWie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern, das beschreibt Erik Möller sehr anschaulich in seinem Buch. Ich finde das Buch auch für Nicht-Informatiker geeignet, um einen recht tiefen Einblick in die Thematik zu bekommen. Erik Möller ist selbst aktiver Wikipedianer. Die erste Auflage des vorliegenden Buches stellt Möller übrigends auch unter einer freien Lizenz auf seiner Website zum Download bereit. Ich habe das Buch, bis auf einige wenige (für mich) techniklastige Stellen, regelrecht verschlungen.