Besser sprechende Namen verwenden

Dienstag, August 14th, 2007

ZielBeim Erstellen eines Newsletters, der auch jedes mal in einer kleinen Auflage gedruckt wird, fällt mir immer wieder das folgende vermeidbare Problem auf. Immer dann, wenn Web-Medien mit Print-Medien verknüpft werden, wird es unschön, wenn URL-Namen und/oder Dateinamen unendlich lang und kryptisch daher kommen.

So wollte ich in einem Newsletter auf eine interessante Information hinweisen, die in einer Datei lag, deren URL in etwa so aussah:

http://www.dies-ist-ein-beispiel.de/gi-bin/brain_connector.pl?action=
Navbar.CreatePage;2x&navbar_action=0,25000[00020,25000000074
,2500000008]1&SessionId=anonym/Download77779/586_feld_88888
88809.pdf

Wenn der Newsletter z.B. bei A4-Größe dreispaltig aufgebaut ist, würde sich diese URL, ähnlich einem Bandwurm mindestens als 5-Zeiler durchs Layout winden. Das ist weder schön, noch praktisch, noch sinnvoll, denn eigentlich möchte ich Inhalte vermitteln und diese web- und printgerecht aufbereiten.

Klar kann ich jetzt in meinem Newsletter nur auf die Startseite hinweisen, z.B. http://www.seite.de und in der pdf-Datei verlinke ich dann unsichtbar, also im Hintergrund auf die gewünschte Quelle. Wer den Newsletter als pdf-Datei nutzt und mit der Maus über die Kurzform des Links geht, wird dann zur richtigen Datei weitergeleitet. Wer aber den Newsletter nur als Print-Version vor sich hat, benötigt den korrekten (langen, kryptischen) Link, um ans Ziel zu kommen. Wenn die Startseite, auf die ich alternativ hinweise, über eine gute Suchfunktion verfügt und der User noch nicht aufgegeben hat, kommt er vielleicht doch noch zum Ziel.

Eine weitere Möglichkeit wäre, solche Inhalte auf den eigenen Server zu legen. Aber wer hat dazu schon immer die Zeit. Und, ist das noch Sinn des Internet´s? Evtl. sind auch urheberrechtliche Vereinbarungen notwendig.

Ein weiteres Problem verbirgt sich im obigen Bandwurm-Link. Einige Content-Management-Systeme stürzen ab, wenn sie mit Sonderzeichen, wie z.B. diesen eckigen Klammern ” [ ” gefüttert werden. Da hätte ich aufgrund des CMS schon garkeine Chance, auf diese Info zu verlinken.

Ich finde es generell übersichtlicher, wenn Dateinamen und Ordner mit sprechenden und logischen Namen versehen werden. In der Programmierung kann man noch die Funktion mod_rewrite nutzen oder/und darauf achten, dass Dateien und Pfade immer gleich so benannt werden, dass auch Nicht-Programmierer noch den Überblick behalten können.

Diese satirische Betrachtung zeigt, wie sprechende Namen in der Heimwerker-Branche Verwendung finden.

Wie Nischenprodukte und potentielle Interessenten einander finden…

Donnerstag, Juli 12th, 2007

beschreibt Chris Anderson in seinem Buch “The Long Tail” - Der lange Schwanz. Anderson ist Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur der Zeitschrift “Wired”, in der auch erstmals 2004 seine Long-Tail-Theorie veröffentlicht wurde. Das parallel zur Arbeit am Buch entstandene Blog “erweist sich als Quelle unschätzbar guter Ideen, Ratschläge und Fakten.” U.a. am Beispiel der Musikindustrie beschreibt Anderson anschaulich, wie das Internet als riesige Vermarktungsschiene funktionieren kann. In meinen Augen ein interessantes Wirtschaftsbuch mit neuen Einblicken in netzspezifische ökonomische Zusammenhänge, das mehr als nur den konsumorientierten Ansatz betrachtet.

The Long Tail

Wie bin ich zum Bloggen gekommen?

Dienstag, Juni 5th, 2007

Ein Blog-Projekt von probloggerworld.de.
via Bernd von imalltagleben.de

Seit gut 7 Jahren bin ich aktiv im Internet unterwegs. Vor einigen Jahren hatte ich mein erstes Forum eingerichtet; Spam und Trolle haben dieses Experiment aber bald einschlafen lassen.

Zeitgleich mit meinem diesjährigen Besuch bei der Republica habe ich ein Wordpress-Blog installiert und erst kürzlich hier über meine Freude am Bloggen geschrieben. Zunächst hatte mich an Wordpress die technische Seite interessiert. Ich war begeistert, wie schnell alles klappte. Einige ältere Artikel aus meiner früheren Website hatte ich inzwischen übernommen und dann begann auch schon der Spaß daran, eigene neue Inhalte einzustellen und Plattformen, wie Technorati und Flickr auszuprobieren. mehr »

Die heimliche Medienrevolution

Sonntag, Juni 3rd, 2007

Die heimliche MedienrevolutionWie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern, das beschreibt Erik Möller sehr anschaulich in seinem Buch. Ich finde das Buch auch für Nicht-Informatiker geeignet, um einen recht tiefen Einblick in die Thematik zu bekommen. Erik Möller ist selbst aktiver Wikipedianer. Die erste Auflage des vorliegenden Buches stellt Möller übrigends auch unter einer freien Lizenz auf seiner Website zum Download bereit. Ich habe das Buch, bis auf einige wenige (für mich) techniklastige Stellen, regelrecht verschlungen.

Buchtipps - Webdesign und Internet

Sonntag, Februar 4th, 2007

Ich möchte hier einige, aus meiner Sicht wichtige Bücher zum Thema “Webdesign und Internet” empfehlen.

Professionelle Websites - Stefan Münz 21w2l-x7uil_aa_.jpg CSS-Praxis
Web-Usability Jakob Nielsen Webdramaturgie
Farbe für Websites von Molly E. Holzschlag Bulletproof Webdesign von Dan Cederholm Webdesign mit Webstandards von Jeffrey Zeldman
WordPress 2.x kompakt